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Tagebuch über eine mit besonderer Beziehung auf Landwirthschaft unternommene Reise durch Bayern, Sachsen-Altenburg, Königr. Sachsen, Böhmen, Mähren und Oestreich / von Albert Holland
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Jeder Schlag hat 20 21 sächsische Aller,<35 36'/i württ. Morgen).

Aussen schlage.

10 s. Acker 17'/^ w. Morgen Luzerne.

16 28 Hopfen.

3 5 s/. Tischkartoffeln,

Hirse u. s. w.

Dem starken Sandgehalt des Bodens angemessen,bildet Roggen die Hauptfrucht.

Die Geräthe sind gewöhnliche Pflüge mit höl-zernen Rüstern, 2 Sterzen mit oder ohne Sech, höl-zerne Eggen, Ruhrhaken, Häufelpflüge, Geier,letztere besonders beliebt.

Wiesen hat das Gut wenig; die durch sie fließen-den Bäche wurden regulirt; man rechnet 44 CentnerHeu auf 1 sächs. Acker (25 Cent. aus 1 w. Morgen).Von bedeutender Ausdehnung und sehr befriedigendemErtrag sind die Küchengärten, Maulbeer- und Obst-plantagen. Berühmt aber ist der Hopfenbau Lütsche-ncns, über welchen eine besondere Beschreibung vor-handen ist. Derselbe deckt mit seinen 45,000 Stan-gen den Bedarf der eigenen großen Brauerei. Mansieht hier auf tiefes Beschneiden, das früh, schonim März vorgenommen wird. Zur Erleichterungder Erndte besteht die Bestockung halb aus SaazerFrüh- halb in Spalter Späthopfen. Die Stöckestehen 5hch Schuh von einander im Quincunr. Der4jährige Durchschnitt stellt sich auf 229 Pfd. per sächs.Acker, (auf 1 würt. Morgen 130^/h Pfd.). Durchunentgeltiche Dertheilung von Fachsern verbreitetesich der Hopfenbau in der ganzen Umgegend.