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Die Hauptbranche der ausgedehnt betriebenenDhicrzucht bildet fürs erste die Schäferei, bestehendin 800 — 1000 hochfeinen Merinosschafen, welchein einem, allen Gesundheits-Rücksichtcn entsprechendenschönen Stall stehen. In Salzkörben werden ihnenhier Brode von Salz, Lehm und Kleie vorgelegt.Die Lämmer kommen im Januar. Als Futter wirdper Stück 2Vz—3^/z Pfd. Heuwerth gerechnet. DieÄollwäsche und Schur wird äußerst sorgfältig be-handelt, letztere geht in einem besonders hiezu ge-kauten bedeckten Platze auf einer Wiese vor sich.lOO Stück Schafe geben 10 Stein 15 Pfd. Wolle,(235 würt. Pfund). Zur Belehrung für Menschen,aber zur Qual der Thiere werden hier Versuche übermehrjährigen Wollzuwachs vorgenommen, derenErgebniß der Herr Besitzer mit seinen sonstigen um-fangreichen Erfahrungen in diesem Zweig der Thier-zucht seiner Zeit veröffentlichen wird.
Von den Kaschemir und brasilianischen Ziegenberechnet man jährlich per Stück 5—6 Loth Flaumund 10 Ngr. (35 kr.) Reingewinn.
Der Vorliebe des Herrn v. Speck für land-wirthschaftliche Neuigkeiten und seinem Streben nachVerbesserungen verdanke ich auch den Anblick derTags zuvor hier aus Peru angelangten 2 Alpaca's.Sie bestehen aus 1 Bock und 1 Ziege, und habendie größte Aehnlichkeit mit den Lamas , von denensie eine Species bilden. Von der Zehe bis zumBug mögen sie 3'/^ — 4 Fuß messen, durch ihrenschlanken und hohen Hals, auf dem sie einengiraffenartigen Kopf tragen, haben sie aber einimponircndes, edles Ansehen. Jbre Farbe ist braun,
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