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einzig erklärlichen Grund in der „Kraft der Trägheit"findet. Uebrigens tragen die edlen Kavaliere selbst me»großen Theil der Schuld daran. Wenn sie, statt in Wie»und andern auswärtigen Städten dem Nichtsthun mdGeldverpraffen nachzuhängen, nur wenigstens die Hälft!des Jahrs, sey es im Sommer oder Herbst, auf ihmGütern verbringen, statt wilde Gelage und Parforwjagden zu feiern, einmal ihr inneres Hauswesen midie Gutsverwaltung mit Verstand anschauen, statt tneinseitigen Berichten ihrer Amtleute leichten Glaube» z»schenken, selbst prüfen und mit ihren Unterthanen dich-ten Verkehr aufnehmen wollten, so möchte über km>oder lang die heillose Wirthschaft in ihrer ganzen Gleriizu Tage kommen und das entschiedene Beispiel einmlvorgebracht, eine rasche und allgemeine Nachahmn-finden rc."
Freitag, den 13. September.
Roßtig. — Mallischau. — Rückkehr nach Czaslau . —nach Iglau .
Noch vor dem Frühstück machten wir einen Gangauf das Feld. Dann fuhren wir in Ermanglungder Drotschke, die zerbrochen war, auf einem Leitet'wagen über Roßtiz, dem freundlichen Schlößchendes Barons, nach dem Dominatsort Mallischau.Hier traf ich eine hübsche Ordnung und gebildeteBeamte. Der Rindviehstall, den wir besahen, istschön und zweckmäßig gebaut und birgt einen hüb'schen Schlag Berncr Schecken.
Vor dem Orte trennten wir uns mit schweremHerzen. Pfaff ritt auf das zweite Gut Deslawif,wohin ihn die Abgabe von Saatfrucht rief, demden Kastenschlüssel durfte er nicht aus der Hand ^geben, mußte er doch dabei bleiben, bis ausgesäetwar, um nicht bestohlen zu werden. — Ich ^