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dieser Herrschaft — Herr Inspektor Mayer nichtzu Hause war, so ging ich sogleich zu dem Besitzerder dortigen Zuckerfabrik — Herrn Robert. Der-selbe hat die Fabrik auf seine Kosten auf ErzherzoglichemGrund und Boden unter der Bedingung erbaut, daßaufdcrHerrschaft25 Jahre lang 800Oest. Joch (1464w. Morg.) Zuckerrüben gebaut und zu bestimmten Prei-sen an ihn abgeliefert würden. Die Vergütung beträgt14 kr. Conv.-Münze für den österreichischen Centner(14„z kr. für 104 Pfd. württ.) Rüben mit Zurückgabeder Treber. Ich fand in Herrn Robert, dem Ael-tern, einen sehr aufgeklärten, wissenschaftlich gebil-deten Mann, der ohne viel Umstände zu machen, michäußerst freundlich aufnahm und Tag und Nacht splendidbeherbergte. Dieser Techniker sieht die Fabrikationvon guter Seite an und glaubt sich immerhin mit5 Procent Zucker begnügen zu können. Dabei mußer gute Geschäfte machen, denn nach dem Brande,der vor 2 Jahren binnen 36 Stunden die ganzeFabrik, mit Ausnahme der Dampfmaschine zerstörte, und1500 Centner Zucker verdarb, wurde die Fabrik in'großartigem Maßstabe wieder aufgebaut und ganzmit Parisern Maschinen und Werkzeugen auf dasGlänzendste wieder eingerichtet. Die Anlage schienmir zweckmäßig, Zeit und Arbeit ersparend. ImSouterrain befinden sich 3 Gelasse: das erste umfaßtden mechanischen Theil der Fabrikation mit 2 Wasch-maschinen, 2 Reibcylinder, 8 hydraulischen Pressenund 2 Schaumpressen, auch mehreren Filtern. Imzweiten Raum liegt der Motor mit 6 Dampfkesseln.Der dritte besorgt mit Abdampspfannen, Siedkefseln:c.die chemische Vollendung. Da, wo man sie braucht,