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Tagebuch über eine mit besonderer Beziehung auf Landwirthschaft unternommene Reise durch Bayern, Sachsen-Altenburg, Königr. Sachsen, Böhmen, Mähren und Oestreich / von Albert Holland
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kium Zeit nach altem Brauch über den Stand, Ab-sicht, Ziel der Mitreisenden bei sich selbst ins Reinezukommen, da ertönt die gellende Pfeife und aus-einander fliegt die kaum geordnete Schaar. Inspäterer Zeit wird man es wohl für eine Erdichtungkalten, wenn man von Verbindungen spricht, dieauf Reisen geschloffen wurden; wie hat die Nach-welt Zeit dazu in dem Augenblick, wo sie fliegt?Weiß man sich vollends, wie es auf der Ferdinands-Nordbahn der Fall ist, eingeschlossen und denSchlüssel zum Käfig in der Tasche des Conducteurs,i» liegt der Gedanke sehr nahe, daß zwischen Pas-sagier und Waaren - Ballot kein gar zu großerUnterschied bestehe. Um nun doch die Jeremiademdie verschwindende alte, goldene Zeit der Tarischenund die Poesie des Reifens nicht gar zuherzbrechend zu machen, will ich gleich einen Trostnachschicken, vorerst für Landwirthe, vielleicht fälltmir später auch einer für das andere Publikum bei.Wir Landwirthe haben nämlich durch die so häufigrechts und links vom Bahndamm vorkommendeDurchschnitte, die beste Gelegenheit uns über Be-soffenheit und Bestand der Bodenschichten derdurchreisten Gegend zu unterrichten und dadurchsicheren Anhalt zur Vergleichung des Stands derKulturpflanzen mit ihrem Untergrund ein Vor-teil, zu dessen Benützung ich mit Gegenwärtigemaufmerksam machen möchte.

Kaum erinnerten uns die am östlichen Horizontaufsteigenden Karpathen, daß wir nunmehr nicht weitm der Ungarischen Grenze seyen, so machte derZug auf der Station Jägersdorf Halt; man