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4) in der äußerst mangelhaften Feldbearbeitung;man ackert nur 4—6 Zoll tief, bringt nichtgenügend Abzugsgräben an und jätet nicht,daher es alle drei Jahre rein gebracht wer-den muß;
5) in dem gemeinschaftlichen Waidgang undBlumensuche, welch' letztere den Anbau vonFutterkräutern nicht aufkommen läßt und selbstdurch Abweidung der jungen Saaten diesenschadet.
6) Die Abgabe des Zehntens und die Natural-Roboth.
Außer diesen, die schlechte Bewirthschaftung desRers speciell begründenden Uebelständen, führt Herrvr. Eberstaller einige weitere an, welche in all-zmeinerer Hinsicht den Bodenwerth vermindern, näm-lich die öfter» Ucberschwemmungcn beim Eisgang derDonau , den schlechten Zustand der Fahrwege, endlichdie öftere Einschleppung der Rinderpest aus Ungarn wd Mähren . Letztere glaubt er übrigens durchEinführung der Stallfütterung und ein besseresAsperrungssystem fast gänzlich abhalten zu können.Einer Rüge der im Marchfeld bestehenden Untheil-krkeit der Lehengüter, wüßte ich nicht beizustimmen,höchstens in soferne sie die Vertheilung der denKlöstern, Schotten und Neuburg , eigenthümlichengroßen Dominicalfeldern betrifft. Zieht man allediese Umstände in Betracht, so darf man sich nichtmüder», wenn trotz der Nähe von Wien , in dieserMen Gegend, ein Joch Land statt anderwärtsW fl. Conv.-M. nur 100 st. Conv.-M. (1 württ.Aorg. statt 262 fl. nur 65^ fl. rhein .) kostet und ein