128
§ 19. Bestimmung der mittleren Fehler der Werthe für die Längendifferenz.
Bezeichnet man nun die den wahren Fehlern entsprechenden mittleren Fehlerfür a, ä , a" .mit e, e', s" . . . ;
° ß, ß\ ß" . "
» r, r\ f . ” 9 ;
die Summe der Quadrate der vorstehend zusammengestellten Abweichungen mit S, so istn —1
5 =
oder <p 2 =
n
S
n —1
.( e * +e '* +e "* + 7f*+tf* + •■■•) + (« - 1 ) •
1 (£» + *'* + e"*+ • • • ■ + 7 * + + f*+ ....)•
Durch Anvendung dieser Formel wurde aus allen für die Längendifferenz gefundenenWerthen abgeleitet:
9
0 , 018 .
Die Anzahl der Fäden, an welchen ein Stern für eine einzelne Längendifferenz regi-strirt worden, sei für das Instrument A bei lieg. !, = </,, bei Reg. II, =</„; für das Instru-ment B bei Reg. \,—g’ und bei Reg. II, —g". Sei ferner das der Zahl der Fadenantritteentsprechende Gewicht des arithmetischen Mittels aus den beiden Mittelwerthen der am
Instrumente A beobachteten Fadenantritte (der Ausdrück
9>+9>
-), = 9, s
so ist der mittlere
Fehler der Längendifferenz,
wenn am Instrumente B hei Reg. I beobachtet worden, w
1 /a 2 v' 2
* 9 + </
■9 l ’i
B
l /v^ v ri ^
Reg. II . -■ l/- + V + ?>*.
Y 9 9 T
Die den Werthen von vf und w" entsprechenden Gewichte werden:
0,01 Q „ _ 0,01
G’ =
<r' 2 >
hierbei ist das Gewicht = 1 angenommen, wenn der mittlere Fehler der Längendifferenz= 0,100 ist.