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Bestimmung des Längenunterschiedes zwischen den Sternwarten von Kopenhagen und Altona / von Professor, Dr. C.A.F. Peters
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§ 20. Ermittelung von Correctionen für die seitlichen Biegungen.

135

1863

Nr.des

Sterns

Längendiffe-renz Reg. Iam Instr. B

G'

Längendiffe-renz Reg. 11am Instr. B

G"

luni 9

48

m s

10 32,831

+ 1,77 (ß

ß)

0,41

m s

10 32,581

0,41

49

32,396-

+ 1,42 (ß

ß')

0,45

32,709

0,45

so

32,411

+ 1,451/5

ß)

0,44

32,674

0,44

51

32,383

+ 1,24 (ß

ß)

0,46

32,637

0,46

52

32,445

+ 1,43 (ß

ß)

0,44

32,739

0,44

53

32,383

+ 0,72 (ß

ß')

0,48

32,466

0,4S

54

32,323

+ 1,83 0?

-ß')

0,40

32,683

0,40

55

32,572

+ l,73(/5

ß')

0,35

32,775

0,32

Mittel n. d.Gew'.

10 32,402

+ 1,43 05

~ßf)

3,43

10 32,652

+ 1,42 OS-/?')

3,40

Die numerischen Werthe von ß-j-ß' und ß ß' sind aus sämmtlichen vorstehendaufgeführten Mittehverthen der Längenditferenz abgeleitet. Wenn am Instrumente B sowohlbei Reg. 1 als bei Reg. II beobachtet ist, wurde aus den beiden Mittehverthen einer zu-sammengehörigen Gruppe, für diese Bestimmung von ß-\~ß' und ß ß\ das arithmetischeMittel genommen. Nennt man die Gewichte solcher zwei Mittelwerthe G' und G", so

4 G G"

würde das Gewicht des arithmetischen Mittels aus beiden = ,,,- T sein, wenn die Fehler

br -j- (jr

der Längendillerenzen für Reg. I und Reg. II am Instrumente B ganz unabhängig von ein-ander wären. Dieses ist jedoch nicht der Fall, weil der Instrumentalfehler und der Beob-achtungsfehler am Instrumente A auf beide Längendifferenzen, welche aus der Beobachtungeines Sterns hervorgehen, denselben Einfluss haben. Wegen dieser Abhängigkeit der Fehler

4 G'G

ist das Gewicht des erwähnten Mittelwerthes etwas kleiner als

G'+G" '

Der Betrag um

welchen dieser Ausdruck zu verringern ist, lässt sich durch folgende Betrachtung er-mitteln :

Es sei / der wirkliche Fehler, welcher in einer einzelnen beobachteten Längen-

dilferenz dem mittleren Fehler entspricht; /', f" seien die wirklichen Fehler,

welche bei Reg. I und Reg. II aus der Unsicherheit der Fadenantritte hervorgehen; g ', g"die Gewichte bei Reg. I und Reg. II, so werden die aus den Beobachtungen Eines Sternshervorgehenden Ausdrücke für den Längenunterschied = l , die Form haben:

für Reg. 1 am Instrumente B : , Gew. </',

» « II » » » l -f-/"+ f , ° g '