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Die ersten Menschen und die prähistorischen Zeiten, mit besonderer Berücksichtigung der Urbewohner Amerikas / nach dem gleichnamigen Werke des Marquis de Nadaillac ; herausgegeben von W. Schlösser und Ed. Seler
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Lebensweise und Sitten der ersten Menschen.

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Knochen enthielten noch die Feuersteinpfeilspitzen, welche eine Wundeverursacht hatten, aber nicht tödtlich geworden waren. Aehnlichevernarbte Spuren alter Wunden fand PruniSres an Knochen aus derHöhle de LHomme Mort, und er zeigte in Clermont den Mitgliedernder Association fran^aise einen menschlichen Wirbelknochen aus demDolmen de lAumbde vor, der von einer Pfeilspitze aus Feuerstein durchbohrt war, und wo der Feuerstein von neu gebildetem Knochen-gewebe gleichsam eingehüllt worden war. Wir haben schon in einemfrüheren Kapitel erwähnt, dass diese Narben und diese Wunden vonden Kämpfen reden, welche die in das wilde Gebirge zurückgedrängtenUrbewohner mit einem Dolmen bauenden cultivirteren Eroberervolkekämpften. Denn die in den Knochen steckenden Pfeilspitzen sindnicht die Steine, welche die Höhlenbewohner von Les Beaumes-Chaudesselbst schlugen, sondern die fein gearbeiteten Pfeile von charak-teristischer Form, die sich massenhaft unter den Dolmen der Nach-barschaft vorfinden. Pruner-Bey untersuchte 19 Schädel, die auseinem megalithischen Grabmal von Vaureal stammten. Zwei davontrugen Spuren von Verwundungen, der eine, der Schädel einer Frau,zeigte drei Wunden, zwei derselben waren vernarbt, die dritte, amHinterhaupt, klaffte und hatte ohne Zweifel den Tod herbeigeführt.Piette fand in der Höhle von Gourdan Schädel und Kinnladen, die'Weh stumpfe Werkzeuge zerschmettert worden waren. An andernSchädeln waren Furchen und Streifen zu erkennen, die nur durch'las gewaltsame Herunterreissen der Kopfhaut hervorgebracht seinkonnten. De Baye sammelte in den künstlichen Grotten des Thaiesdes Petit-Morin menschliche Wirbelknochen, die von einem Feuer-stein durchbohrt waren, dessen Spitze im Knochen stecken gebliebenwar. In einem Schädel in der Grotte von Villevenard befanden sichunter der oberen eingedrückten Partie desselben drei Feuersteinpfeileüiit querer Schneide; ein anderer Pfeil lag zwischen zwei Rücken-wirbeln. Wahrscheinlich waren in diesen beiden Fällen die Pfeile>n den Wunden stecken geblieben, die sie hervorgebracht hatten; autdiese Weise erklärt sich wenigstens am einfachsten ihre Lage. Weiterfand de Baye in einer Entfernung von ungefähr zwei Kilometern vonden fraglichen Höhlen ein Grab, in welchem die Gebeine von 30erwachsenen, kräftig gebauten Männern lagen. Die Leichen warendurch flache Steine und eine dünne Erdschicht von einander getrennt.Er sammelte in dieser Grabhöhle 73 Feuersteinpfeile. Ihre Lagekess ihn vermuthen, dass hier, wie in Villevenard, die Pfeile in demf leisch der hier Begrabenen gesteckt hatten, welche durch sie getödtet'worden waren. Allem Anschein nach waren hier die Opfer eines