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Die ersten Menschen und die prähistorischen Zeiten, mit besonderer Berücksichtigung der Urbewohner Amerikas / nach dem gleichnamigen Werke des Marquis de Nadaillac ; herausgegeben von W. Schlösser und Ed. Seler
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Lebensweise und Sitten der ersten Menschen.

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In England hatte Cunnington im Jahre 1801 aus einem Barrowin der Nähe von Heytesbury mehrere Skelette ausgegraben. Beieinem derselben war der Schädel durch ein stumpfes Werkzeug zer-8 chmettert worden. Auch Sir R. Hoare spricht von einem Schädelaus der Gegend von Stonehenge , der durch einen gewaltigen Schlaggespalten war. In gleicher Weise waren mehrere der Schädel, dienian aus einem Long-Barrow in West-Kennet ans Tageslicht ge-igen, zerschmettert. Und Aehnliches ist auch in Littleton-Drew, inUley,

in Costwold, in Rodmarten constatirt worden. Dr. Thubnamglaubt schliessen zu können, dass fast alle in den Barrows, sowohldenen mit, als in denen ohne Grabkammer, beigesetzten Individueneines gewaltsamen Todes gestorben seien. In der Grafschaft Kirkcud-krightshire im südwestlichen Schottland befand sich ein grosser Stein-haufen, welcher, wie das Volk sich erzählte, das Grab eines alten8 chottischen Königs enthalten sollte. Als man im Jahre 1809 an-hug die Steine wegzuräumen, fanden die Arbeiter einen grossen Stein-ig, in welchem das Skelett eines Mannes von bemerkenswerther Grösse^ a g- Durch den Schlag einer Dioritaxt, von der ein abgebrochenerSplitter noch im Knochen steckte, war der eine Arm fast vollständigv om Rumpfe getrennt worden. Auch einer der wenigen Schädel, diema n mit Sicherheit der Schweizer Pfahlbaubevölkerung zuschreibenkann, und der in Sütz im Canton Zürich aufgefunden worden ist,Ze 'gt in der Gegend des Hinterhaupts einen Bruch der Schädelwandung,Welcher den Tod zur unmittelbaren Folge gehabt haben musste. Diekreisrunde Gestalt und die Grösse des Loches lassen vermuthen, dass68 durch den Schlag einer jener furchtbaren Hammeräxte hervorge-kracht worden war, die man in so grosser Zahl in den Ansiedelungendes Bieler Sees antrifft. Nilsson führt einen menschlichen Schädela n, der von einem Feuersteinpfeil durchbohrt ist, und einen andern,der von einem Wurfspeer aus dem Geweih eines Elchs durchbohrt®t. In Chauvaux in Belgien, in Gibraltar, sowie in Cesareda in Portugal kat man Schädel gesammelt, welche die Spuren tödtlicher Verwundungena n sich tragen. Und so liessen sich die Beispiele noch mehr häufen.Auch das prähistorische Amerika liefert seinen Beitrag zur Vervoll-8t ändigung der Liste. In den Höhlen an der Lagoa do SumidarioU Brasilien fand Lund Schädel, die von einem kreisrunden Lochdurchbohrt waren, und neben den Schädeln lagen die Steinkeile, mitWelchen die tödtlichen Schläge geführt worden waren. In Comoxa uf Vancouver-Island finden wir ein Skelett, welches in einem seinerKnochen ein Feuersteinmesser stecken hat. Und unter den Skeletten,die neuerdings aus den Mounds von Madisonville in Ohio ausgegraben