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5/2 (1816) Geschichte der Eidgenossen vom Tode des Bürgermeisters Waldmann bis zum ewigen Frieden mit Frankreich / Robert Glutz-Blozheim
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von Novara , Anshelms Lob laut genug verkünden.Zu bedauern ist, daß von dieser Arbeit, deren Ur-schrift auf der Stadtbibliochek in Bern aufbewahrtwird, keine vollständige Abschrift sich findet.

Bekannt ist der Werth der Chroniken von Verk-ling e r und Edlibach, aber über Schodeler undTschudi muß Einiges bemerkt werden; jener istschätzbar als Zeitgenosse, als aufrichtiger, redlicherErzähler, der den meisten Schlachten und Feldzügenbeygewohnt, dieser als grosser Staatsmann und Ge-lehrter. Tschudi hat schwerlich seine Chronik weiterals bis zum Jahre 1470 vollendet. Unter seinemNamen wird so viel Unächtes ausgegeben, daß derVerfasser sich vorgenommen, nur das von seiner HandGeschriebene, oder mit andern untrüglichen Merkma-len Versehene als ächt anzusehen. Das Vorzüglichstehievon findet sich in den oben angeführten TschubischenDokumenten, wovon die Darstellungen des Schwaben -und Kapellerkriegs Erwähnung verdienen. Die Er-zählungsart in jenem ist höchst sonderbar und buch-stäblich chronologisch, denn, wenn z. B. nach demEinfalle der Oestreichs im März 1499 die in derbedrohten Gegend versammelten Schweizer im Be-griffe sind anzugreifen, liest man: »da went wir diejetzt im Oberland im Rath lahn und sägen wie es zuHallau und Konstanz unter dem erging", weil an letztemOrten ein Tag früher Treffen und Gefechte vorge-fallen. Von Tschudi's eigener Hand ist die Schlachtvon Murten und Wachmanns Geschichte, welche Beyde