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5/2 (1816) Geschichte der Eidgenossen vom Tode des Bürgermeisters Waldmann bis zum ewigen Frieden mit Frankreich / Robert Glutz-Blozheim
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die Frkedensvorschläge wiederzukehren, sondern um ander Spitze des Heeres nach Mailand zu ziehen.

War überdieß der frühere Versuch, den König vonEngland Heinrich VIII vorn Bunde loszureißen, miß-lungen^'), so öffneten sich dafür Ludwig XII in Italien günstige Aussichten. Der unerschrockene, rastlosthätige,unerbittliche Feind Frankreichs , Papst Julius II warauS der Mitte seiner großen Entwürfe, vor den Rich-tccstuhl des Allmächtigen gerufen worden, noch im 2-Febr.Tode mit den Franzosen kämpfend^). Selbst die Klug-heit des Alters vermochte nicht seine männliche Kraftund sein jugendliches Feuer, wenn sie durch Rachgier,Eigensinn und geistige Getränke gereizt wurden, inSchranken zu halten. Lobenswürdig waren seine Fe-stigkeit und seine Strenge, weil er dadurch die unterseinem Vorgänger vernachläßigte Ordnung wieder her-stellte; sein Eifer für Wissenschaften und Künste wennauch auf Prachtlkebe und Ehrfurcht gegründet beför-derte sehr das geistige Wiederaufblühen Cucopa's; abersein kriegerisches Betragen war dem friedlichen Berufeeines Statthalters des Gekreuzigten nicht angemessen;den Sitz der Gnaden und der Vergebung schuf er ineinen Waffenplatz um, und verminderte dadurch das An-sehen der Päpste. Uebrigens entsprach sein Acußeresseinem sonderbaren Betragen: den langen, hagern Körper,auf welchem der kleine, graue Kopf, mit scharfen, feu-rigen Augen undEhrfurcht zu erregen^) einemlangen Barte sich stets bewegte, entstellte ein großerBauch uns unterstützten schwächliche, kranke Beines.

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22) In den lehren Augenblicken soll er geschrien haben: k'uv,!

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wollen noch über ihn zwey Zeitgenossen sprechen lassen. Guic.