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5/2 (1816) Geschichte der Eidgenossen vom Tode des Bürgermeisters Waldmann bis zum ewigen Frieden mit Frankreich / Robert Glutz-Blozheim
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Stall gesperrt, daß sie nicht mehr entrinnen können«')«;dann kamen Verheißungen, dann Drohungen, itzt andie Schweizer , itzt an die Bürger «*). Die Eidgenossenwankten nicht, liessen Tag und Nacht die Thore of-fen «^), benutzten ihr Geschütz «4), stellten die niederge-schossenen Mauern her «§), und standen immer in derOrdnung««). Einige Hauptlcute riechen in dieser gros-sen Gefahr nach Acona zurück, und den Ihrigen ent-gegen zu gehen, aber es ward als schändlich verwor-fen«?). Ja die kühne Jugend, als wäre es nicht umLeben und Tod, um Ehre und Schande zu thun, son-dern um Spiele, wie sie im Sommer auf den Höhender Gebirge, Kraft und Gewandtheit zu zeigen, üblich sind,erwiederte mit Munterkeit der Landsknechte Spott««):Sie werden die Mauern nicht herstellen, sondern, wennihnen die Sturmlücke «s) nicht groß genug sey, nochmehr davon niederreißen, sie bitten daher Pulver und

81)Juchzstsn, mugeten und schryen:Ey GottS Marter, wirhaben die Kuhmüler in Stall gethan, sse müssen nun herhal-tenA n s h e l m. Sie waren aber nit so männlich, daß sieweder Kuh noch Kalb dorftent angcifsn und mehgen;" Bul»linger. Fuggec, -2g5

8») Anshelm.

8z) H. Stolz an Basel ; Ausheiln; Mu,'ato/-s X, 78 u. A.

85 ) Bullingec.

86) Schreiben im Anhang XXIV. Nahn erzählt: KonradEngelhard von Zürich habe die Vertheidigung befehligt undzur Belohnung die Landvogkey Kyburg lebenslänglich erhal-ten. Er wurde erst i. I. - 5 i 7 Landvogk zu Kyburg undsiarb im Jahrs > 5-4 daselbst; nach Leu, v. Grafschaft Kyburg.

87)Aber der mehr Theil herzmükhig, wollt den Finden »it mitAbwichen Herz geben, sundec in vecnamker Stadt und Schloßwie fürgenommen beharren;" Anshelm.

88)Or-vi civium metu, insizai Hslveliorum »laaritale;"

bist. I» »65.

89) Schweizer hat das Wort Sturmlucke, Bullinger Lü-cken zum Sturm.