Band 
Erste Abtheilung.
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Dcm ausbrechenden Gelächter hatte der Bürgermeistergewehrt, Zwingst aber alsobald das Wort ergriffen:Daß unsre Lehre falsch und verführerisch sey, das sollMeister Conrad beweisen; eben darauf aus der göttli-chen Schrift zu antworten, sind wir hier; wenn er abersagt, daß keine Irrthümer sollen abgethan werden, bisauf Verordnung eines Conciliums, so erkläre ich öffent-lich: Nicht der jüngstgeborne Sohn eines der Anwe-senden wird ein Concilium erleben, wo das Wort Got-tes Recht behält. Denn wer kommt zu den Concilien?Niemand als Papst und Bischöfe, die sich ja ohnehinweise genug dünken. Diese handeln nach ihren eigenenKöpfen, und so ist da keineswegs die Kirche Christi. Wenn aber Papst und Kaiser die Lehre verdammen,so soll uns dieß nicht hindern. Nero und Domitian haben die Christen vollends getödtet, aber sie nicht vomBekenntniß ihres Glaubens gebracht." Abermahlsprach Hvfmann, er wolle hier nicht disputiren, son-dern seinen geistlichen Obern gehorchen, aber öffentlichwerde er gegen den Leutpriester predigen; worauf wiederdieser:Und wenn er predigt, will ich ihm drein reden,so gewiß er einen einzigen Satz bringt, der mir dasVolk verführen könnte. Oeffentlich muß er mir Re-chenschaft geben, oder aus der Kirche entrinnen."Von Neuem erhob sich Hofmann, begann, von denalten Zeiten zu reden; da bath ihn einer der Präsiden-ten, zu schweigen, und befahl es ihm , als er diesen nicht

gegen den, von seinen Mitbürgern gekannten, polterndenSchwätzer etwas erlauben durfte. Der Verfasser, bey ihmdenn doch die Sprache der Ueberzeugung und das offeneAufrreten gegen den, sonst so gefurchteren, Awmgli (contrallcm N6 inntirc guiklcm Uccrct. M y k o n i u s. ) ehrend ,begnügt sich, anzuführen, waK zur Charakteristik unumgäng-lich ist.