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auf Erhaltung feiner Munizipalgewalt, als auf Erwerbungeines großen Mittelpunktes der Wissenschaft bedacht, fürch-tete, seine Vorrechte und die Ruhe möchten von dem Zu-drang von Studirenden aus allen Nationen leiden, welchedie einzige französische Universität herbeigezogen hätte.'")
Unter mehrern Schriftstellern, die außerhalb des aka-demischen Kreises standen, erinnern wir nur an den DekanMuret , der zuerst die Vevölkerungslisten genau berech-nen lehrte;^) an Loys de Cheseaux, dessen astrono-mische Arbeiten über die Bibel von Cafsini und Marianbewundert.wurden; Venel, den Erfinder der'Orthopädik;Dutoit Membrini , den Mystiker und Philosophen,dessen umfassender Geist sich in der Einsamkeit frei ent-wickelte, wie die gewaltigen Baumstämme in den SteppenAmerika's.°d)
Gens, das seit dem Mittelalter darauf hingearbeitethatte, durch sein Beispiel zu zeigen, bis zu welchem Gradedes Ansehens und der Macht auch ein kleiner Staat durchdie Herrschaft der Wissenschaft gelangen könne, vergrö-ßerte fortwährend das achtzehnte Jahrhundert hindurchseinen wissenschaftlichen Ruhm, den es seit der Reforma-tion erworben hatte. Der Freistaat, Beamte und Bür-ger, suchte seine Stärke immerfort in der Liebe zumWissen, welches die geistige Freiheit und durch diese auchdie bürgerliche begründet. In einem stärker« Verhältniß,
67) Der Gedanke der Gründung einer Universität ward zuerst von LoySde Bvchat und Ruchat in den Unterhaltungen während ihrer lan-gen Freundschaft gefaßt. Sie richteten deswegen eine Denkschrifta» die Regierung von Bern . Phil. Bridel, lllaleriaui pourI'kistoirs lillerairs 60 l'aciiä. äs I.aus. S. 32 u. 107.
68) lionservstsur Luisso, VII» 33—50; Mvnathl. Nachrichten, 1768,S. 120—124.
69) Man sehe die zwei Seiten, die ihm Olivier im llsoloa 6s Vsoäwidmet. 123S-1241.