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mung vieler Freunde der Curie verbreitete nur allzu raschder philosophische Theologe Brentano^) von Rapper-Ichwyl die Bibel durch seine Uebersetzung, die unter denKatholiken und Protestanten Deutschlands außerordent-lichen Anklang fand.
In den protestantischen Kantonen giengen die Licht-strahlen einer vielseitigen« Bildung von der Kirche aus.Der kleine Stand Glarus zahlte Gelehrte und Schrift-steller unter «'einen Geistlichen. Bern brachte untervielen andern den Pietisten Samuel Lutz hervor, vondessen origineller Einbildungskraft daS religiöse Gefühlunaufhörlich verjüngt, der Glaube befruchtet ward.David Müülin, einer der berühmtesten Prediger derSchweiz , gründete voll Eifer für den Unterricht eineTöchterschule für die gebildeten Stände. St. Gallen,wo eine strenge Frömmigkeit herrschte, besaß eine Schulefür die protestantische Theologie, aus welcher, um durchdie deutsche Theologie hindurch zu gehen, der in ganzDeutschland berühmte Prediger Zollikofer hervor-gieng.»») In, Kanton Zürich sah man einen Dorspfar-ver, G. Chr. Tobler, den Sophokles übersetzen undeine Ausgabe der Argonautika besorgen; ein anderer,3- G. Schultheß, übersetzte den Plato, Epiktet, denSokratiker Aeschines in seine Muttersprache und schenkte
85) ,740-1797. 86) Schüler, 3lg.
87) 1874—17S0. Verfasser mehrerer mystischer Schriften. durch derenseltsame Titel sich die Prediger von deren Lesung nicht abschr rkc»lasse» solUen, da sie »nter dem Sande viele Goldkörner enchalten:DaS Schweizerische Caiiaan; Göttliches Kleeblatt; WohlriechenderStrauß von Himmeloblumc»; Der unter Stechdistel» mancherleiWiderwärtigkeiten hervorbinhende Liiienzweig der Liebe, rc. tk.
88) 1747—1821 , Pfarrer am Münster zu Bern .
8») Schw. Museum, IV. Jahrg. III, 939-956.
XU. Bd.
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