Band 
Zweiter Theil.
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der göttlichen Wahrheiten legte, hoffte man sich bis zuden Füßen Voltaires zu erheben. Während der letztenzwanzig Zahre seines Lebens^) herrschte der Patriarch,wie man ihn nannte, von seinem Schloß Ferner) aus überFrankreich und Genf .

Mit der Verfeinerung der Sitten, die etwas Gesuchtesan sich hatte, erhielten die literarischen Interessen wah-rend Voltaires Aufenthalt an den Ufern jenes Sees, dener als den ersten betrachtete, in den waadtländischen Krei-sen eine höhere Wichtigkeit. Der Ruf I. 2- Rousseau's ,der dreimalige Aufenthalt Gibbon's, auf welchen diefranzösische Philosophie ebenfalls Einfluß gewonnen, undder in seiner Wohnung zu Lausanne die „Geschichte desUnterganges des Römischen Reiches " vollendete, die Ge-genwart von Fox, der wiederholte Aufenthalt von Ser-van, Raynal und Mercier in derselben Stadt gaben demgeistigen Leben Nahrung. ^) Der Geschmack am Theatererhielt sich in Lausanne ^) und breitete sich über andereStädte der Wandt und der übrigen Schweiz aus."")

9«) Seit 17K0.

97) Oiivior. lo 6anl. <lo Vau.I, II, 1203-1213.

98) Oiivior, Voll. ä l.au». 31, 32; sein Laut. <lo Vanck, II, 1213—1217.

99) ia. Voll. ü I.NIIS. 11.

IOO) In Nyon führte man auf einem kleinen Liebhabertheater Lustspielemit viel Kunst und Geschmack auf. 1,1. 0. >ls V. II, 125. Basel gestattete zuweilen französischen Schauspielern aufzutreten. Lin-iier, Vozago cka»» la Luisge oeviil- I, 61. Pariserinnen un-terrichtete» bei einem Besuche in Bern die dortigen Damen inder Aufführung von Sprichwörtern und andern kleinen Stücken.Ein Prediger bezeichnete von der Kanzel herab das Haus. wodiese Vorstellungen statt hatten, mit dem Namen von L-odomund Gomorrha. Voltaire schrieb am 3. September 1758 and'Aiembert: »l.a oomeeiio rlovionl lo lroisiömo saoroiiionl ckoOsilevo. Oii osl iou <Iu »iieclacls ckan» lo pazr» cke Oslvili.»