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waren die Wissenschaften, hier die Literatur mehr gepflegt;überall die sorglose oder spottende Fröhlichkeit jener Zeit,auch die Traurigkeit im Gewände des Spottes. Als Vol-taire nach Lausanne oder nach den Delices, vor den Tho-ren Genfs , kam, 2') um dort sich niederzulassen, so beugtensich jene Kreise, vorbereitet wie sie waren, seine Ueber-legenheit anzuerkennen, vor dem Manne, der Frankreich in sich vertrat. Austausch von Versen und zierlich-ver-bindlichen Briefen, Freiheit des Geistes, modische Philo-sophie: alles waö ihn Paris vergessen lassen konnte, be-sonders auch Huldigungen, fand der König des Jahrhun-derts daselbst wieder. Man führte seine Tragödien mitTalent auf; '-") man klatschte seinen Aussprüchen Beifall;Geistliche lieferten ihm für die Encyklopädie Artikel, welcheer christlicher machen zu müssen behauptete;^-) die Pre-diger sogar milderten ihm zu Ehren ihre GlaubenSansich-ten: die Kirchenberedsamkeit um dem Spott der Philosophiezu entgehen, verzichtete auf ihren gewaltigen Donner undbegnügte sich mitunter, die Süßigkeiten der Freundschaftzu schildern, oder die christliche Höflichkeit zu empfehlen.Zudem man den Maßstab der Alltäglichkeit an die Höhe
91) 1756-1758.
92) Olivior, Voll. ä 1,aus. 25—26.
931 Ibiä. I2-I5, 34—36.
94) Briefwechsel mit d'Alembert , 1757, 29. Febr. Antwort d'Alem-berts, 24. Mai, 6. Zuli; blolaiige» liilor., Bruchstück einer Iwllrvsur los violiounairo» »alirigue».
95) Ein Wort, das dem Verfasser einer Geschichte der Genfer Literaturentschlüpft ist, bezeichnet den Erfolg dieser Predigten und den Zu-stand der christlichen Forschung GenfS . Um die männlichere Be-redsamkeit, die Franxois de Roches bewahrt hatte, zu schildern,sagt er: „8i »os Ilvro» »serös ölaieiil plus göiiöralvilleiit co»-n»s, so ilirai» gu'il eui la ctialour >io ssiiil 1-iorro; mais, pourle lairo mioul conoatlro, so äirai gu'il tut «laus (-ouövo IsHönnosidvoo äs I» ekairo." (Lslieiiivr, III, 19; i. I. 1786.)