Band 
Zweiter Theil.
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leuchtet; Rezi, der die Paläste und Kirchen Genua's mitBrustbildern und Statuen füllte; Joseph Ruöconi,dem uni seiner Skulpturen willen und alö Professor ander Künstlerakademie zu Rom allgemeine Achtung gezolltward: das sind einige der berühmten Namen Tessins.

Aber selbst der höchste Ruhm, den die schweizerischenMahler und Bildhauer erreichten, ward wohl von deinie-nigen der Medaiüenstecher übertreffen. Zwei Kupferste-cher aus Genf erhöhten durch ihren europäischen Ruf den-jenigen ihrer Vaterstadt. Johann Dacier gefährdetedie Vollendung seiner zahlreichen Arbeiten nicht durch dieRaschheit einer kühnen Ausführung, und dennoch fand ereinen glücklichen Nebenbuhler an seinem Sohne, der durchden Beifall mehrerer Fürsten geehrt ward. Aber unterden schweizerischen Künstlern trug die Palme der Be-rühmtheit Hedlinger von Schwpz davon, um den unddessen Arbeite» sich die mächtigsten Fürsten Europa's strit-ten. Göthe erkennt ihm den ersten Rang in der Ausfüh-rung der Medaillen zu. Mit Eunstbezeugungen, Titeln,Vermögen, durch die Kaiserinnen von Rußland Anna undElisabeth», durch Friedrich H., durch die Könige vonSchweden und Dänemark , und durch Pabst Benedikt XIII.überhäuft, in die königlichen Akademien von Berlin undStockholm aufgenommen, brachte dieser bescheidene Mannseine letzten Jahre in der Verborgenheit seines Geburts-ortes zu, indem er, ein Vorbild für Tugend und Wohl-thätigkeit, nur der Kunst und seinen Freunden lebtet)

Gebäude, die man in den Hauptstädten Europa's be-wundert, verkünden den Ruhm der Schweiz , als derWiege der Baumeister, welche dieselben aufgeführt haben.

Man sehe besonders G. Meyer von Knonau, der Kanton Schwyz ,1ö7, 168.