Einführung der Weberei und der Seiden- und Baum-wollenspinnerei Armuth und Bettel aus dem hohen Thale von Engelberg . Zur Abtei gehörende Gebäude machte erzu Werkstätten, zu Lagern für rode, zu Magazinen fürverarbeitete Stoffe, und unweit davon richtete er eine vonConventualen geleitete Schule ein. Er erfüllte Europa nicht mit dem Glanz eines furchtbaren Ruhmes; aberheute noch nennt eine kleine glückliche Bevölkerung denNamen dieses Wohlthäters mit Rührung.
Die Industrie im Großen und der Handel hatten ihreWerkstätten und Niederlagen in Zürich, Basel, St. Gal-len, in den Kantonen Appenzell und Glarus.'') Zn Zü-rich , einem der Vorposten der schweizerischen Industrieim Mittelalter erhielt dieser Zweig der Thätigkeit durchäußere Umstände begünstigt eine ungcmeine Ausdehnung.Jedesmal wenn er neue Produkte lieferte, öffnete sich derHandel neue Ausgänge. Die Abnahme einiger Fabrika-tionen ward durch Ausdehnung von mehren, andern aus-gewogen. Die Baumwollen-, Wollen- und noch mehrdie Seidenmanufakturen nahmen in der zweiten Hälfte desJahrhunderts einen außerordentlichen Aufschwung; Zürich lieferte Fabrikate, die auf den Märkten der Schweiz ,Italiens, Deutschlands, Polens, Hollands, Rußlands undanderer nordischen Länder gesucht waren.
Die Wollenmanufaktur, womit die baselsche Industrie
49) Quelle»: Für Zürich, Gerolo Meyer von Knouau, der KantonZürich, St. Gallen u. Bern , 1844; rte Aufl. I, 29l, 307, 3>l;für Basel, L. A. Burckhardt. der Kanton Basel, St. Gallen ».Bern , >811; C. Veriioiilli, über die Seidenband-Fabrikation, zu-mal in Basel , ln Dingler'o Poiytech. Journal VI, 83-lt>; fürSt. Galle », von Air, 502 —598, K20 —031 ; für St. Gallen undAppenzell , Ebel'S Schilderung der GebirgSvölker, l, 208 — 280;für GlarnS, ebendas. Il, 208-287; Schüler, 322—368 hie un-da; Trümpi, 686, 687.