Band 
Zweiter Theil.
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im vierzehnten Jahrhundert begonnen, konnte in der Folge,trotz wiederholter Versuche, nicht wieder in Ausnahme ge.bracht werden; am Ende deS achtzehnten Jahrhundertsgab es zwölf Strumpffabriken in Basel . Dieses ganzeJahrhundert hindurch war die Seidenmanufaktur, beson-ders die Dandweberei, so im Schwung, daß es zuletzt indiesem Kanton dreitausend Webstühle für einfache odergemohrte Bänder gab. Aber nicht so fast durch die In-dustrie, als durch den Handel blühte Basel , und zwarmehr als keine andere Schweizerstadt. Durch den Rhein mit den großen Seehäfen verbunden, bildete Basel , wodie Handelsstraßen auö Frankreich, Deutschland und Ita-lien sich kreuzen, die Hauptniederlage für einen Theil derbeiden letzter» Länder und der Schweiz . Seine Bank, imVerkehr mit den ersten Plätzen Europas , trug zur Berei-cherung ihrer Bürger bei.

St. Gallen pflegte die Industrie seit dem dreizehntenJahrhundert. Günstige Umstände trugen zur stufenweise»Ausdehnung der Leinwandfabrikation bei. Seit der Mzttedcs achtzehnten Jahrhunderts ward diese Stadt durch dieZunahme ihrer Judustrie und ihres Handels eine derblühendsten in Europa . Die Hirtenbewohner von Appen-iell fiengen gegen die Mitte des sechszehnten Jahrhunderts"n, ihre rohen und schweren Hände bei der Linnenmanu-faktuc geschmeidig zu machen. Die Liebe zum Gewinnund der Ehrgeiz beschleunigten ihre Fortschritte. Wenn'M achtzehnten Jahrhnndert die Spinner und Weber den-jenigen, der im Jahre das feinste Stück Linnen verfertigt^tte, nicht mehr im Triumphe, mit Blumensträußen in^n Händen, ausführten, so fuhren sie nichts desto minder-tet, ihn nnt dem Namen des „Königes" zu ehren.

3m Beginn des siebenzehnten Jahrhunderts schnittenWarner Schiefertafeln zu, die ein schlesischer Tischler in