Band 
Zweiter Theil.
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den mit Namen genannt, Schinznach als ihre Geburts-stätte ausgeschrien, auch des ehrwürdigen Greises, desAlt-Schultheißen Keller, den man den lutherischen Schult-heißen nannte, nicht geschont; als Verfasser der Reflexio-nen deutlich genug Valentin Meyer bezeichnet; andereschrieben dieselben Felix Balthasar'n zu. Pöbelhafte undverleumderische Lieder beklagten die Gefahr, in der derGlaube stehe.

Hatten schon die Reflexionen solchen Lärm verur-sacht, so tönte es noch ärger, als eine zweite Flugschrift,unter dem Titel einer Wiederlegung, die erste unter-stützte, indem sie mit beißender Zronie die Reform derKlöster, nicht mehr ihre Aufhebung, empfahl.^) DerLeutpriester Gloggner zog auf der Kanzel die Sturmglockegegen den Unglauben (17. September). Von Mund zuMund liefen die Wörter: Reflexionen und Wiederlegung,störten den Frieden in den Familien, trennten Freundevon Freunden, veranlaßten Zweikämpfe. Zwei Parteienschieden sich immer stärker aus, denen die Faktionen deszerrissenen Polens ihre Namen leihen mußten: die Feindeder Reflexionen und der Wiederlegung nannten sich dieConsöderirten, ihre Gegner die Dissidenten. DasHaupt der französischen Partei, General Pfyffer, der sichbisdahin nicht sehr um religiöse Dinge bekümmert hatte,legte ein öffentliches Glaubcnsbekenntniß ab: als er sichin zahlreicher Gesellschaft auf der Bürgerallmend nahebei der Stadt befand, wo sich die Kanoniere im Dienstübten, steckte Pfyffer die Wiederlegung in die Mündungeines Feldstücks, reichte seiner Gemahlin die Lunte, mit

30) Widerlegung der Reflerionen ». s. w. 1769, 8., 72 S. Diebeide» Schriften in gleichem Format und mit den nämlichen Let-tern, wie vo llelvvlior. 3urili. circa Saera, erschienen in derOrellischen Buchhandlung in Zürich .