Band 
Zweiter Theil.
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telt.'^) Gleich am folgenden Tage beschlossen die in ihrenCirkeln versammelten Repräsentanten einen nenen Schrittwegen dieser Antwort. Sie bewiesen dem Botschafter alleRücksichten; erklärten aber mit republikanischer Entschieden-heit, „sie könnten sich nicht mehr für freie Männer hal-ten, wenn sie durch eine zu Gunsten dos Rathes erlasseneErklärung beschuldigt, nicht die Freiheit Hütten, ehrerbie-tige Vorstellungen an die Herren Bevollmächtigten einzu-geben; diese Vorstellung sei, wie alle ihre Denkschriften,nicht das Werk eines Einzelnen, sondern Aller insgesammt."Die Bevollmächtigten von Bern wiesen die Schrift, nachdem Befehl ihrer Regierung, als nicht annehmbar zurück."*)Mittlerweile war der Minister Ludwigs XV., bei sei-nem stolzen Charakter durch den langsamen Gang derUnterhandlung verletzt, im Begriff dieselbe aufzugeben.Man stellte ihm vor, „daß England, welches überall denVortritt haben wollte, Frankreich bei der Vermittelungzu verdrängen suche; daß alle Gegner Frankreichs in derSchweiz sich an diese neue Macht anschließen; daß dieletztere, auü Gründen der Politik und aus Eifersucht, sichmit Zürich zur Unterstützung der Bürgerschaft Genfs ver-einigen, und daß im Falle eines Krieges diese Bürgerschaft,die den Rath beherrsche, unfehlbar jeden Anlaß ergreifenwürde, den ihnen von den Engländern geleisteten Dienstzu vergelten." "0) Der Minister Ihrer brittischen Majc-stät,"?) brachte für den Fall, daß die vermittelnden Mächte

164) Alle diese so eben erzählte» Einzeluheite» sind aus einem SchreibenVeauteviiie'S an den Herzog von Choiseul , vom 26. Juni 1766,gezogen. Siehe auch die kvxislres 6u tlonssil äs Oouevv,27. Jnui; Erklärung vom 25. Juni, in Necueil, I, 341.

165) du Donnsii ,1« Uensvo, 5. Juli 1766.

166) Obsorvatioiis, dem Minister eingegeben den 29. Juni 1766(ohne Zweifel von dem Chef des diplomatische» Departements).

167) William Norton.