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Abermalige Vermittelungsverfuche; neuer „Ausglei-
chungs- und Versöhnungsentwurf,"^9) welcher in zwölf
Abschriften den zwölf Cirkeln vorgelegt ward. Er wurdevon der Bürgerversammlung, an welcher sieben Mitglie-der des kleinen Rathes, drei Viertheile der Zweihundertund die meisten Negatifs mangelten,^") angenommen.^')Die ihres Sieges gewissen Repräsentanten hatten für ihreFrauen die Erlaubniß, auf die Bühne zu kommen, ver-langt und erhalten.Gegen einige Zugeständnisse er-langten sie große Vortheile. Die der Bürgerversamm-lung zugestandene Wahl der Hälfte der Mitglieder desgroßen Rathes und für gewisse Fälle die Mitwirkung beider Ernennung der Mitglieder des kleinen Rathes; derEinfluß der Bürgerversammlung gegenüber den Eingriffenund Anmaßungen des Rathes; die Sicherstellung der Re-publik gegen die Einwirkung des Auslandes, gerade durchdie Art, wie dieser Vergleich ganz ohne fremde Einmi-schung zu Stande gekommen war; endlich die Verzichtungder Bürger auf ihr Recht, Wahlen zu verweigern, eineQuelle so vieler Bewegungen: alles dies bezeichnete einen,den demokratischen Grundsätzen günstigen Ausgang.
Alle Bürger bezeugten ihre hohe Freude darüber, und
229) 9. März. Reoueil lies pleccs, II, 971—995.
230) Henni» an den Minister, 12. März.
231) Den 1t. März, mit 1201 Stimmen gegen 23. Neglslre, <Ie»Ooiisoil».
232) Hennin an den Minister, 12. März.
233) Der ganz der Sache der Aristokratie ergebene Hennin spricht mitBitterkeit von diesem AuSgange: „Je mehr man den angenom-menen Entwurf prüft, desto mehr findet man, daß er die Grund-lage eines Systems ist, durch welches sich die Bürgerschaft jedem,der sie aufreizen will, überliefert, und die Behörden sich einersehr gefährlichen Art Censur unterworfen haben." An den Mi-nister, 28. März.