Band 
Zweiter Theil.
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„Man denke sich, schreibt einer ihrer Führer, diesen durchbesondere Einrichtungen vernachlässigten und erniedrigten,in gewöhnlichen Zeiten zum Stillschweigen verdammtenTheil des Volkes, welchem es nur im Wirbel der Unru-hen, der ihm eine Art Straflosigkeit sicherte, möglichward, seine Stimme zu erheben." Der menschlicheHang nach Rechtsgleichheit, verstärkt durch die Ansichten,die man seit einem halben Jahrhundert mit der Luft ein-athmete, erzeugte bei einem Theile dieser Menschen denWunsch, Glieder des gesetzgebenden Körpers zu werden.Ihre Anzahl war groß, durch Thätigkeit und Talent, dieQuelle der Größe Geufs, hoben sie sich zu Ansehn undReichthum empor. Unter ihnen glänzten Männer vonregem Geiste. Durch die sechsjährige Zwietracht entzünd-bar geworden, fiengen die Natifs Feuer bei den großenWorten „Freiheit, Gleichheit." ?") Voltaire unterstützteanfänglich ihre Ansprüche?") Während der neuestenStreitigkeiten fühlten die Repräsentantei?") und die Ne-gatifs die Wichtigkeit, den Beistand dieser Klasse zu besitzen.Unklugerweise setzte die Regierung es durch, daß einigehundert Natifs ihre günstige Gesinnung für sie an den

212) Lori>u»»(I, Hlem. III, 191.

213) Loruuauel, Ilisl. elo ma Vie. Einleit: S. 12.

211) Beautcville an den Minister, 7. Mai 1796; Ooriiu-niO, LIvui.III, 16, 17, 10, 68, 89, 90. — TaulvS sagte zu dem Syn-dik Lulli», er habe das ganze Geheimniß der Sache von einige»Nalifs erfahren. Bon ihm eingeschüchtert, hatte» ihm viere ge-standen, Voltaire sei der Urheber des von ihnen den Bevollmäch-tigten eingereichten ComplimenteS und der Denkschrift. Taulüägieng zu Voltaire und sagte ihm, die Bevollmächtigten seien durchsein Benehmen beleidigt; wenn er fortfahre, so würde man sichbeim Minister beklagen. Voltaire schien höchlich erschrocken »ndgab die Thatsachen zu. Nathssihung vom 30. April 1760.

SIS) kiest, 323.