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in der Wagschaale der Diplomatie nicht zog, wurden dieNeuenburger von dem Ministerium Ludwigs XIV. aufharte Weise zurückgestoßen,^) von demjenigen Ludwigs XV.mit noch unerklärlicherer Beharrlichkeit abgewiesen. Eineinziges Mahl ließ sein Widerwille etwas nach, insoferndie Schweizer gewisse Vorsichtsmaßregeln gestatteten; aberimmer noch fürchtete dasselbe, Neuenburg , in der Gewaltfeindseliger oder verdächtiger Fürsten, möchte in Standgesetzt werden, seine Stellung zu mißbrauchen.^) DaSMinisterium hegte mit Vorliebe den Gedanken, durch Kaufund geschicktes Benehmen die Herrschaft Neuenburg füreinen französischen Prinzen zu erhalten.^) Unter Lud-wig XVI. trat eine tiefer gehende Staatüklugheit an dieStelle dieser ränkevollen Politik. Man besorgte, einemfremden Fürsten durch den Antheil an den eidgenössischenBerathungen ein Mittel zu geben, auf die Beschlüsse deSBundeS einzuwirken, und der Stimme NeuenburgS daSganze Gewicht der Macht, unter deren Leitung eS stände,zu verleihen. Gemeinsame Gründe bestimmten daö Kabi-net, diesen Stand und Genf auszuschließen. Ihre Lagewar in keinem Zusammenhang mit den Beweggründen deSNutzens, den dasselbe bei dem Bündniß inS Auge faßte;die Vermischung ihrer Rechte mit denjenigen der Eidge-nossenschaft würde in den nachbarlichen und andern Bezie-hungen Verwickelungen herbeiführen; zwei reformirte Stim-men mehr würden daS Gleichgewicht zwischen beiden Kon-fessionen zerstören; so würde Frankreich durch den neuenVertrag die Vortheile der durch denselben aufgehobenenvon 1579 verlieren.
75) I.ell>« au cousoitlei kurz', oben.
76) Der Siegelbewahrer an Bonnac, 18. Mai 1731.
77) Korrespondenz de» Ministers und Bonnac'S im September undOktober 1732.