Band 
Zweiter Theil.
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So entschieden Frankreich in seinem Entschlüsse war,so sehr vermied eS, sich offen anzusprechen. Durch dieerforderliche Einstimmigkeit der Bundesglieder war esdessen überhoben; es genügte, wie 1731, unter der HandSchwierigkeiten zu bereiten. Man fieng bei Luzern an,die Empfänglichkeit der Katholischen durch Einflüsterungenrege zu machen, die sie begierig aufgriffen, sobald sie dieleiseste Hoffnung hatten, daß Frankreich sich nicht auf dieSeite der Reformirten stellen werde. Um die Absichtenbesser zu verstecken und sich die Mittel des Abschlages un-geschmälert zu erhalte», mußten der Botschafter oder seineAgenten sich in ihren Antworten etwas allgemein und höf-lich ausdrücken. Die letzten Unruhen in Genf , die wider-rechtliche Grundlage seiner Berfassung, die Nichtbeachtungaller Verpflichtungen gegen Frankreich von Seiten derVürgerversammlung schienen die Zweifel genügend zu be-gründe», welche man über die Absichten dieser Regierungdurchblicken ließe. Durch die Ausschließung Genfs würdeman auch einen Grund gewinnen, Neuenburg fern zuhalten,") man würde die geheim zu haltenden Beweg-gründe für seine Ausschließung hinter den allgemeinen Er-wägungen, die Genf betreffen, verbergen.")

Mit Hülfe der Katholischen und besonders durch dieAbneigung Fceiburgs wurden die Hindernisse hervorgeru-fen. Frankreich unterstützte sie, ohne hervorzutreten.^)

<8) Neuenburg suchte im Vertraue» »»> i>eu Beistand Zürichs nach,zur Erhaltung seines Antheits an der eidgenössischen Neutralitätund an den Vertheilen, die die Schweizer kraft ihrer Bündnissemit Frankreich genossen. Nenenburg an Zürich , 10. Oktober und23. November 1776. (Archiv von Zürich .)

?6) Der Minister an den Präsident de VergenueS, 8. August.

Der Präsident de Vergeunes an den Minister, 0. und 1ü. Za-nnar >777, und das vertraute Schreiben des Ministers an denPräsident de VergenneS , 13, April.