Band 
Zweiter Theil.
Seite
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Die Beschwörung des Bundes fand am 25. August,am Namenstage des Königs statt. Die Kantone wett-eiferten mit dem Botschafter, diese Feierlichkeit' recht glän-zend zu machen. Die Abgeordneten des prachtliebendenBern waren bei ihrem Auszuge aus der Stadt von sechsund zwanzig Adeligen begleitet, von denen neun im GroßenRathe saßen. Das Gefolge der Gesandtschaft von Basel bestand aus zehen Cavalieren, wie sie in jener Stadthießen."») Zürich wußte nach seiner Gewohnheit mit einembescheidenen Geleite eine des Vorortes würdige Pracht zuverbinden. Zeder der beiden Gesandten wurde in einerSänfte getragen, begleitet von einem Bedienten zu Pferd.Neun junge Herren vom Adel nebst dem Sekretär folg-ten in drei vierspännigen Wagen mit Kutscher , Postillon,und hinten zwei Bedienten, alle in neuer, geschmackvollerLivree in der Standesfarbe. Dein letzten Wagen folgtenfünf Bediente und ein Perrückenmacher zu Pferd. VierPferde zogen das Gepäck; auf den Straßen drängte sichdaö Volk, die Wache stand unter dem Gewehr. Zn zwei-mal vierundzwanzig Stunden wurden die zwanzig Stun-den zwischen Zürich und Solothurn zurückgelegt."")

zu sagen, und in Folge dessen an Bern zu schreiben, daß es sichbloß um die Aushöhlung eines Grabens von sechs Fuß handle,während man einen solchen von dreißig Fuß öffnet. Da die Ge-rechtigkeit und Würde des Königs unzertrennlich mit der getreue»Erfüllung seluer Verpflichtungen verbunden find, so will 2 M-weder elne Festung in Bersoir anlegen, noch Irgend etwas thu»-was den Anschein hievo» hätie. Schon sind die Befehle zur Ein-stellung der beunruhlgenden Arbeilen abgegangen." 8»isso,

393. Viele frühern und spätern Briefe in diesem Bande bestäti-gen das eben Gesagte.

98) Lchs, VII, »79.

99) Diarium von der GesandtschaftS-Neise naher Solothurn , ». sim Augusts 1777. (Archiv von Zürich ).