Band 
Zweiter Theil.
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Austrcig der Räthe ^°) ließen sie die Ausgeschossenen dasGewicht ihrer Ungnade fühlen.^«) Eine eidgenössischeVermittelung zwischen der Regierung und ihrem Beschwerdeführenden Volke zugeben, hieße die absolute Hoheit derHerren über ihre Unterthanen mißkcimen.^) Auch gabsich Bern Mühe, zu verhindern, daß die freiburgischenAusgeschossenen von der Tagsahung nicht angehört werden,und dafür, daß man alles, was zu Gunsten derselbenkönnte angebracht werden, als den Rechten und der Sou-veränes aller eidgenössischen Regierungen zuwider zurück-weise.

260) Schultheiß, Kleiner und Großer Noth von Bern an die Ehren-gcsandten. 19. Juni 1782. G. N. von Soiothuru an den G. R.von Bern; und Luzern an Bein, von, nämlichen Datum.

261) Nspons« tles Kogrvsenlans »u !Uvm. >Iri II jui».

LK2) Geheimer Rath von Bern an G. N. von Zürich , 22. Juni.

263) Geh. Nach von Bern au Geh. N. von Zürich , 26. Juni; Klei-ner und Großer Rath von Bern an seine Ehrcugesandte» au derTagsatzung, 26. Juni. Polignar schrieb am, 16. Juni an denMinister: „Die Währung in Freiburg steckt seit einige» Monatenauf fühlbarere Weise die Bürgerschaft von Bern a», die daselbsteben so wie fast in alle» Schwcizccstädten anfängt, die verführe-rischen Grundsätze der gcnfcrischen Repräsentanten anzunehmen.Man hat vor kurzem in Bern eine Niederlage von aufrührerische»Schriften entdeckt, die die Unruhe» in Freiburg betreffen, undvon denen ein Theil übersetzt worden ist, um im deutschen Gebieteverbreitet zu werden. Die Beharrlichkeit der Commission derBürgerschaft von Freiburg am l l. hat die Herren von Bern indie größte Berlegenheit gesetzt. Die Erklärung der Bürgerschaft,daß sie die Bermiitelung der drei Kantone anbahnen und dieje-nige der Ucbrigen, namentlich der demokratische» Stände, anrufe»würde, hat im Rathe von Bern , welcher einen für alle Arlsto-kratieeu so gefährlichen Schritt zu verhindern suchte, die lebhaf-teste Besorgniß erregt. In dieser Lage ist Ihr Schreibe» von,9. vor den Zweihundert gelesen worden. Obgleich dasselbe nurdie geuserischen Angelegenheiten berührt, so ist es doch für dieHerren von Bern elu Hoffnungsstrahl gewesen; ihre Ehrengesand-ten in Murten , die biSdahin niedergeschlagen waren, haben ihre