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zuerst Eingedrungenen stiegen mit gezücktem Säbel unterGeheul bis zum ersten Posten bei der Kapelle hinauf,und forderten die Schweizer auf, die Waffen niederzule-gen. „Die Schweizer geben ihre Waffen nur mit demLeben aus der Hand," war die Antwort. Die Offizieresetzten der Aufforderung die Pflicht, die ihrer Ehre an-vertraute Wohnung deS Königs zu vertheidigen, entgegen.„Wir werden zu sterben wissen, sagten sie, aber nichtungerochen." Umsonst versuchte man, die Treue der Sol-daten durch Versprechungen und Drohungen wankend zumachen. Bald wurden mehrere durch Flintenschüsse ausdem Vorhofe verwundet. Auf dieses Zeichen gaben dieArtillerie und die Musketiere im Hofe Feuer. Lebhaftwurde es von den Schweizern erwiedert; das Gefechtward allgemein. Von der Treppe, den Kreuzstöcken herabströmte ein Feuermeer; nicht minder furchtbar war dasFeuer von Seite der Angreifenden. Doch konnten sie un-geachtet ihrer überlegenen Anzahl und ihrer Artillerie derKaltblütigkeit der Schweizer und ihren wohl gezieltenSchüssen gegenüber nicht Stand halten. Die Entschlos-sensten wurden gctödtet, die Hitze der andern ließ nach;in eiliger Flucht erreichten sie ihre Gefährten im Hofe,verfolgt von dem Feuer auS den Kreuzstöcken, und vonihren Gegnern, die sie vor sich her trieben. 2n kurzerZeit war der Hof gereinigt. Eine kleine, von den Haupt-leuten Dürler und Pfyffer zusammengeraffte Colonne be-mächtigte sich von neuem der Porte royale, von wo sieein Kreuzfeuer über den mit Menschen angefüllten Platzdes Carrousel, auf welchem die Verwirrung herrschte,unterhielt. „Die Schweizer, erzählt der Maire Petion,eröffneten bei einem Ausfall ein sehr lebhaftes Linienfeuer,welches die Bürger sehr belästigte: einen Augenblick schie-nen sie des Kampfplatzes Meister zu sein; und um die