Band 
Zweiter Theil.
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heimnisses aufgenommenen und amtlich aufgezeichneten Ver-kören ein glänzendes Zeugniß für die Regierung ab. Manfragte Nerachern, ob er nicht anerkenne, daß daS Landunter der gerechtesten, mildesten und wohlthätigsten Regie-rung stehe. „Mit der vollesten Ueberzeugung feines Her-zens müsse er die Frage mit einem unbedingten 2 a beant-worten," sagte er, und schloß mit der Erklärung, daß ersich in seinem Leben nie mehr in politische Sachen ein-mischen werde."') Noch umständlicher anerkannte derChirurgus Psenninger, daß der Kanton Zürich , in höberm -Grade, als irgend ein anderes Land, eine gerechte undmilde Obrigkeit, gemeinnützige Anstalten zur Vertheidigungdes Vaterlandes, Vorrath für Erhaltung der Einwohner,für Versorgung der Arme» besitze; daß mit Ausnahmedessen, waö die alten, ursprünglich erkauften Eigenthums-rechte alljährlich abwerfen, für diese großen Ausgaben seitJahrhunderten kein Heller Auflage erhoben worden iei;daß die Gerechtigkeitspflege unparteiisch, kurz und nichtsehr kostspielig sei; daß in allen gemeinen Nöthen denAngehörigen großmüthig beigesprungen werde; daß dieLandesobrigkeit seit Jahren nichts gespart habe, um denPreis der Lebensrnittel und besonders deS Brotes fallenzu machen. "?) Dieses Zeugniß ward auch von Staub,Stapfer und Nyffel abgelegt.'")

Diese übereinstimmenden Gesinnungen der Urheber derBewegung, die Anhänglichkeit der großen Mehrheit desKantons, endlich die friedliche Haltung selbst der Gemein,den, von denen die Bewegung ausgegangen war, hättendie Räthe beruhigen und sie zur Milde und zu Zugeständ-nissen bestimmen sollen. So hätten sie einem Ausbruch

43>) FinahSramen. 432) Final-Eramcn, 29. Dezember.433) IlriS. 29. und 30. Dezember.