Band 
Zweiter Theil.
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größerer Zahl als seit einigen Jahren sah man Agentenim Lande, welche auf die öffentliche Meinung einzuwirkensuchten. Unter dem ungewöhnlichen Namen eines Com-missärs kam der durch seine Mitwirkung bei der Staats-umwälzung in Holland bekannte Mengaud am 23. Sep-tember nach Basel , wo er sogleich die Papiere der Ge-sandtschaft in Beschlag nahm. Weit entfernt, sein Ein-verständniß mit den Unzufriedenen in der Schweiz zu ver-bergen, trug er dasselbe öffentlich zur Schau. Er begabsich nach Bern und stellte dem regierenden Schultheißen eine Note zu, worin das Direktorium die EntfernungWickbams von Bern und, wenn eö nöthig sei, von derganzen Eidgenossenschaft verlangte, weil der Zweck seinerSendung gar keinen Bezug auf die gegenseitigen Verhält-nisse Englands und der Schweiz habe, sondern bloß daraufberechnet sei, Verschwörungen gegen die innere und äußereSicherheit Frankreichs zu begünstigen. Mengaud erklärtedabei, daß er den gemessensten Befehl habe, sich in keiner-lei Erörterungen einzulassen, sondern lediglich eine Ant-wort darauf zu begehren. Mit HO gegen 25 Stimmenerklärte der große Rath in einer Gegennote an das Di-rektorium, da die brittische Gesandtschaft seit beinahe einemJahrhundert bei der gestimmten Eidgenossenschaft beglau-bigt sei, so könne Bern nicht von sich aus hierüber einenBeschluß fassen. Wickham, der fühlte, daß seine Geschäftemit der Condä'schen, im englischen Solde gestandenen, solange an den Grenzen der Schweiz gelegenen Armee, sowie sein Verkehr mit den Ausgewanderten den eidgenös-sischen Regierungen unangenehm sein müsse, zeigte an,daß er die Schweiz auf einige Zeit verlassen werde, wo-bei er eine Reise nach Deutschland zum Vorwand nahm.Zugleich begehrte er, nachdem ihn der Schultheiß Steigerals Privatmann darum gebeten, seine Abberufung. Der