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als ehrlos in Stein gehauen und am besuchtesten Platzeder Stadt „zur Warnung für Alle" ausgestellt H.
Durch dieses Verfahren verübten die Flüchtlinge, welche,noch mehr erbittert, keine Rücksichten mehr zu beob-achten hatten, neue Gewaltthaten. Sie erließen ihrerseitsdurch den ganzen Sprengel das Verbot, irgend einenVerkehr mit Genf zu pflegen. Die Gegenstände ihreswüthendsten Hasses waren jene Franzosen, welche um derReligion willen ein Asyl außer ihrem Vaterlande suchten.Einer dieser Fremdlinge, Peter Goudet, wurde zwei Tageüber einem gelinden Feuer gebraten, ohne daß ihm dieSchmerzen Verlaugnung seines Glaubens abgepreßt hätten-Der Unwille war tief in Genf . Er steigerte sich abernoch, als der Rath kurze Zeit nachher ?) von den Ver-wiesenen ein Schreiben erhielt, worin sie die Auswechslungder Gefangenen vorschlugen. Der Rath zitterte vor Schamund Zorn bei diesem Anerbieten. „Dreißig bis vierzigBanditen wagen Genf als ihres Gleichen zu behandeln!Räuber sprechen, als wenn sie einen legitimen Kriegführten I Die Gefangenen, welche sie gemacht, sind recht-schaffene Männer, deren sich Gott annehmen wird, währendunsere Gefangenen Verräther sind, so daß mit Ehren garkein Austausch statt finden könnte." Statt aller Antwortfügte der Rath noch siebenunddreißig Namen denjenigenbei, welche er zur Verviertheilung verurtheilt hatte. Erversammelte das Volk. „Kein Vergleich mit den Ver-räthern von Peney!" war der Ruf aller Bürger. VollSchrecken verließen die Katholiken in großer Anzahl dieStadt