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stiegen in diesem Augenblick in das Thal von St. Cerguesherunter. Am folgenden Tage wollten die Gesandten frühMorgens Aufträge ausrichten; aber Lullin, um den Sa-voyarden zu ihrem Ucberfalle Zeit zu lassen, hielt sie mitMesse und Frühstück hin. Da sie spät abreisten, wardas Gefecht schon geliefert worden, und bei Einginsbegegneten ihnen die Flüchtlinge. Lullin wollte diesezwingen, ins Gefecht zurückzukehren, fand aber keinenGehorsam bei den vorn Schrecken betäubten Savoyarden.Die Derner Gesandten gingen allein weiter vor, undmußten, von wenigen Reitern beschützt, lange unter im-mer neuen Gefahren sich durch die savoyischen Schwa-dronen hindurch winden, bis sie das kleine Heer derSchweizer erreichten. Sie zeigten den Bernischen Unter-thanen die Befehle ihrer Obrigkeit an, und baten dieNeuenburger, den Heimweg ebenfalls anzutreten. Siestellten ihnen vor, daß die Savoyarden, an Zahl ihnenzehnmal überlegen, sie gehörig zu empfangen bereitfeien, und beschworen sie, den eben erworbenen Ruhmnicht wieder aufs Spiel zu setzen. Der Hunger unter-stützte die Beredsamkeit der Berner. Die Truppe warin der Nähe von Founex ; man ließ sie dieses Dorf be-ziehen, und Lebensmittel unter sie austheilen. Da Dies-bach von seiner Zuversicht sprach, für Genf einenguten Frieden zu erhalten, ließen sich Wildermuth undseine Waffengefährten überreden, auf ihn sich für denAbschluß desselben zu verlassen. Alles, was sich dieGenfer von dieser Hülfe versprochen hatten, ging alsoverloren. Niedergeschlagen führte Baudichon feine Sol-daten zurück. Als die Gesandten von Bern ihm in dieStadt folgten, und, ich weiß nicht welche Friedensvor-schläge machten, diente ihnen die allgemeine Entrüstungzur Antwort. Sie reisten ab, ohne Abschied zu nehmen.