Band 
Erster Theil.
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Abenteuer und lustige Schwanke H. Als aber schwer be-laden das Berner Heer, auf seiner Rückkehr von Genf ,mit der Brandfackel durch das Land zog, verwiesen an-dere Zeiten auf andere Sorgen. Die Städte hatten sich,unter dem Vorbehalt ihrer Freiheiten und ihres Glau-bens , unterworfen. Die Gingins, die Blonay , dieWuflens und noch fünfzig Edelleute sahen sich gleichfallszur Huldigung genöthigt. Städte, Dörfer, Schlössermußten sich loskaufenP. Den Herren v. Rolle, v. Alingeund v. Arufans, welche seit mehreren Zähren über dieDrohungen der Republik gespottet hatten, wurden dieGüter eingezogen. La Sarraz und St. Saphorin ver-schmähten, sich von ihrem alten Feinde begnadigen zulassen. Sie hatten sich in Averdun eingeschlossen, dasfür den festesten Platz der Gegend galt; bald kündigtenihnen die Flammen des Schlosses von La Sarraz an,daß sich die Berner näherten. Nägeli beschleunigte dieBelagerung um so mehr, als Freiburg zum Auszuge sichanschickte, um von der Eroberung des Waadtlandes sei-nen Theil zu bekommen ^).

Die Mauern von AverdunH waren zu jener Zeit vomSee bespühlt und ringsum mit tiefem Wasser umgeben.

1) Losts äs Lssuro§arck, wemoires sur la luai'son >ls kavoie;passiw. — Savoyer Chroniken. — Le cdroniqueur, 192. —Notizen aus der Berner Bibliothek. — v. Rodt, Berner Kriegs-wesen, II. — Berner Archive. — Archive von Turin , alte Rechnungen.

2) Die Summe der in Nägeli s Tagebuch verzeichneten Lösegeldersteigt auf 8,250 Kronen. Siehe den Chroniqneur, S. 275,welcher die Loskausssumme der Städte, Dörfer und Herrschaftenangibt.

3) Nägelts Tagebuch. — Briefe der Hauptleute.

4) Diese, nach den Burgunder Kriegen aufgeführten Mauern warenso dick, daß zwei Personen neben einander darauf spaziren konnten.Grüner.