Band 
Erster Theil.
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die Pfarrhäuser an Land und Zehnten besaßen, war vongeringem Werthe; nachdem es noch einige Zeit zurVerpflegung der früheren Geistlichen gedient, wurdendie Stellen der neuen Pfarrer und der Schullehrer dar-aus bestritten. Die Zierrathen der Kirchen, die goldenenund silbernen Gefasse, der Erlös aus den Priesterge-wändern, den Orgeln^), den Statuen, alles wurde nachBern gebracht. Niedergeschlagen sahen die Lausanner zu, wie man den Schatz ihrer Hauptkirche abführte;auch sie waren hülflos gegen das Recht der Eroberung.Während zwei Zähren kamen in der Hauptstadt bestän-dig noch neue Trümmer der waadtländischen Kirche an ^).Es änderten sich nun die Vorstellungen, die man mitdiesem Namen Kirche verband. Auf den Gedanken an

schen Glauben geeifert hatte, behielt nicht nur Altes, was manihm gab, sondern nahm sogar in allen Dörfer» von den Güternder Brüderschaften Beschlag, unter dem Vorwande, die Ein-künfte derselben würden den Aberglauben unterhalten, wenn mandaraus Messen für die Todten lesen ließe.

46) Die Orgeln zu Lausanne wurden um 6000 Gulden an die StadtSitten verkauft.

47) Man wog 2208 Unzen Gold und 13,334 Unzen Silber, ohnedie mit Edelsteinen besetzten Gefäße und ohne die Statuen.

48) Schriften zur Geschichte der kaiserlichen Stadt Lausanne . —Herrmsna, sntiguiles du pavs de Vaud, Alscpt. — Hand-schrift!. Bemerkungen über die Einführung der waadtländischenPfarreien, von einem Berner Patrizier. — Uuckat, IV, 402st 531. — Mitg. Urkunden. — kloup-d'oeil sur le comxlepressnle psr Lerne, 1814, Broschüre. — Ue llkronigueur. —Damit vergl. die Schrift, welche die Plünderung von St. Bincentzu Lyon erzählt: Barbarische Beraubung des Kirchenschatzes,1528.— Der Bischof von Lausanne schrieb aus Freiburg an einenNeffen: „Is vous prvmets qus ÄI. N. m'ont re?u de baucoeur et kalt xrand ediere et in'ont kalt ds Kons olkresqus si s'avois kaute ds 2000 Kammes s'en linirois, et dsla dsnniers aussi. "