Band 
Erster Theil.
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In Zug und Luzern war ihnen alles feil?'). Allerdingsmußten sie behutsam zu Werke gehen, sich oft sagenlassen, wie viel Frankreich den Schweizern verdanke,nicht gegen die Meinung verstoßen, die Welt sei nichtsneben den Eidsgenossen, und unter diesen behaupten dieWaldstätte nicht den letzten Rang. Gold vollendete, wasVerstellung, Schmeicheleien und Versprechungen be-gonnen. Die fünf Orte hingen wegen ihres Handels,besonders um das Salz, von Mailand ab; im Zahr 1545hatte ein Ausfuhrverbot das arme Volk in die größteNoth gebracht: aber vergebens drohten die kaiserlichenGesandten, diese Maßregel zu erneuern, man achtetenicht darauf. Ohne Schwierigkeit wurden Freiburg ^)und Solothurn , wo die Leitung der Geschäfte in denHänden Weniger lag, gewonnen. Appenzell undElarus, Stadt und Abt von St. Gallen kosteten wenig.

Noch blieben Wallis und Graubündten, beide durch ihreLage und die Zahl ihrer Krieger doppelt wichtig. Spa-nien lieferte den Wallisern das Salz, und erhielt sie sorg-

71) »Ils sollt susots a->r§ellt, cboso gui x ost illoins eleskollnölogu'ailloui's. Ils sosalousont eotrs eux; mais lous sont pourIkrslloe. karlois ils so plai»ll 0 llt Ne l'illobservalioll äos trablös. Nll rien los apaise. «

72) » II x s ä Ikribourx äs mauvais xsrxons, Mais ils no solltpss los plus korls. «

73) Die Protestanten machten sich kein Gewissen daraus, Truppen zugeben, die ihre Religionsgenossen bekämpfen sollten. Die Bünde wurden nicht einmal vorbehalten, denn in der Kapitulation hießes: „Wir werden nicht davon abstehen, weder wegen Vertrag,noch Vorkommnissen zwischen uns, Eidgenossen, noch andererGestalt." Frankreich zeigt den Willen, ein stehendes Herr zuunterhalten; die Kantone eine bedauernswerthe Vernachlässigungihrer Würde und ihres Ruhms. Zellweger, Gesch. v. Appenzell ,III. 337. - Schüler, Gesch. v. Glarus .