Band 
Erster Theil.
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bannen, wie aus Egypten. Eure Güter sind beträchtlich;aber lernet allem die Ehre Gottes vorziehen H." Seinenzerstreuten Anhängern rief Calvin zu: „Beraubt euchnicht des Heils, Gott gemeinsam anzurufen. Wann ihrbeisammen seid, so ist Gott mitten unter euch. Dochreizet nicht die Wuth eurer Feinde, sondern versammelteuch so still als möglich. Auch bitte ich euch, dafür zusorgen, daß die Laster unter euch nicht geduldet werden;daß es eigene Beamte gebe, welche die Fehlbaren zurecht-weisen und den Aergernissen vorbeugen An die ver-folgten Schüler schrieb er: „Besser noch, es werdenScheiterhaufen angezündet, den Leib zu verbrennen,als wenn die Seelen vergiftet würden, um ewig verlorenzu gehen. Beruhigt euch im Bewußtsein, daß Gott euchin Gnaden ansieht. Verberget euch unter seinen Schutz.Freuet euch eurer Niedrigkeit. Möchtet ihr drei Lebens-tage in dieser Welt erkaufen und auf das Erbe des Him-mels Verzicht thun?)?"

Ueberall sah man kleine Gemeinden sich bilden, diediese Sprache ermuthigt hatte. Zu Meaux , der Wiegeder Reformation in Frankreich , versammelten sich drei-bis vierhundert Schülers; Peter Leclerc, ein Krempler,

5) Briefe vom 14. Juni 1547 und 15. Oktober 1548, im Anhangezu unserer Ausgabe von Ruchat. Man sehe auch die Briefe anFrau von La Röche-Posaz und Frau von Canyz, vom 10.Juni 1549 und 6. August 1554.

K) Briefe «om 3. September 1554, an die Getreuen zu Poitou;vom 19. Juni an einige andere Getreue: vom 9. September1555 an die von Angers , Portiers und Sedan.

7) Den 8. Oktober 1555. — Den 15. März 1557. — Den 14.Dezember an Mllc. von Lougemean. — Schreiben vom 19.Dezember 1552 an alle Getreuen, die Gott fürchten. Diemeisten Briefe sind mit seinem angenommenen Namen „Heppe-ville" unterzeichnet.

8) Im Jahre 1548, kurz nach der Metzelei zu Merindol.