Band 
Erster Theil.
Seite
371
JPEG-Download
 

371

Straßburg gesendet, um Calvin zu holen. Perrin warein beweglicher Mann, dessen rasch auflodernder Zornsich bald wieder legte. Zm Handel mit hölzernem Ge-schirr, dann mit silbergewirkten Tüchern, war sein Vater,ein Dienstmann der Mönche von St. Claude , reich ge-worden: da der Sohn dieser Herkunft sich schämte, er-schien er gerne, wie Bandet, in herrlicher Kleidung^).Seine Gattin war die Tochter Franz Favre von Schal-tens, eines reichen Greisen, der sich damals wegen Ehe-bruchs im Gefängniß befand ^). Dieß begegnete nunauch Perrin selbst, den Philippe, Gruet und vielen derangesehensten Männer und Frauen der Stadt, die amFeste bei Anton Lect gewesen. Die Frauen wurden,nachdem sie um Gnade gefleht, wieder frei gelassen.Perrin und seine Freunde hingegen weigerten sich stolzjeder Antwort vor dem Consistorium, und ihr erster Gangwar wieder zum Tanze. Es schien ihnen unmöglich,langer das Joch zu ertragen ^).

Inzwischen suchten mehrere der Kinder Genfs umdie Erlaubniß nach, ein Schauspiel aufzuführen/ worin

46) »Lt 06 suivsit pas Is uaturo dos Lourxixuous, qui almontm>6ux ventrs do volours et robs do buresu , que vonlro doburosu 6t robo d6 volours: »Isis voulait a la tois stro dienkabillo 6t biou vivro.« Sein Muth wurde bezweifelt:

»ltlgulpo corums un proux 8t. Keorzo,

Lt armo susquos s Is xorzo ,

IXotro capltains 86 ruontroLu propro porsonus a la monstro.

Aals pour lui d6 marokor ^ fault,

^ sou lisulauant ä l'»88»ult."

47) Hu Aroa toi vioillard rasgottiLt par 8a riodosss absti.«

Diese Schilderung ist nicht von Freundeshand.

48) Benivard. — lHomoiro sur I'sxcoiuiiluuicLlioo. — Prot.