Band 
Erster Theil.
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als das Wagnis eines Handstreichs. Am 16. Mainach einem gemeinschaftlichen Nachtessen, stürzten einigevon ihnen auf den Platz La Fusterie, den Schauplatzder ersten Aufstande, wo nun auch der letzte statt findensollte. Vor dem Haufe von Baudichon de la Maifonneuve,wohin sie Waffen hatten bringen lassen, überfielen sieihre Gegner^'), sich stellend, sie waren selbst die Ange-griffenen. „Sturm!" schrien sie, „Sturm auf diesenVerrather Baudichon, der über dreißig Franzosen inseinem Hause verborgen hält, um die armen Kinder derStadt zu ermorden." Es entstand Gedränge. Die Wacheeilte herbei, die an jenem Abend aus jungen Männern,meist Neugewählten von den Zweihundert, bestand:Michael Roset, Botilier, Bernard. „ Die Franzosen plün-dern die Stadt!" wurde geschrieen. Mitten aus demTumulte erhob der Syndic Aubert seinen Stab undrief: „Ich bin euer Syndic, und befehle euch, aus ein-ander zu gehen!" Inzwischen kam Perrin als Haupt-mann, auf einem Maulthiere reitend an. Als er sah,daß der Syndic seinen Stab vergeblich empor hielt, griffer nach demselben: „Gebt, sagte er; wenn ich ihnzeige, so werden sie ruhig werden." Man erzählt, alsAubert sich geweigert, das Zeichen seiner Würde ab-zugeben, habe es ihm Perrin mit den Worten entrissen:„Der Stab gehört nicht dir! " worauf Aubert dasVolk zum Zeugen dieser Schmach genommen. Indessenzog sich ein Theil der Menge nach dem Rathhause, wo-hin der Syndic Donna seine Kollegen beschieden hatte;

150) Oder am 18. Entgegen der Meinung von Perrin. Picot,

II. 58.

151) Zuerst legten sie Hand an den Bedienten PernetS, eines derneu gewählten Nathsherrn.