Band 
Erster Theil.
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eilten die Luganeser nach ihren Schiffen; Wir; reiste nachStanz ab, Beccaria nach Zürich ^).

Dort wandte er sich an Bullinger. Der erste Pfarrervon Zürich war eine Macht. Ohne die niedrigsten Diensteseines Amtes zu versäumen, pflegte er Freundschaft mitKönigen, und wurde von deren Gesandten mit Ehrer-bietung behandelt. Der Rath unternahm nie etwas Wich-tiges, ohne ihn gefragt zu haben. Klar die Verhältnissevon Kirche und Staat überschauend, erhielt sie Bullingerim Einklang. Wenn er mit seinem frischen Antlitz, seinerheitern Stirne, und dem schönen, auf die Brust herab-hängenden Silberbart, das rothe Brusttuch und weißeWams in seinen weiten schwarzen Pelzrock gehüllt, dasStilet im Gürtel, durch die Gassen von Zürich ging undwohlwollend die Bürger grüßte, dann ruheten alle Blickeauf ihm, der die Zierde der Stadt war. Es gab we-nige Tage im Zahre, wo sein Haus nicht zur Freistätteneuer Flüchtlinge ward °'). Freundlich nahm er Bec-caria auf, legte Fürbitte für ihn bei seinen Obern ein,

8g) Ruchat, VI, 22. — Meyer, I, 180. — I^ux in lenodris,von I. v. Muralt. — Minus rle perseculione Vocarn.— BakersSammt. — vunns nä knMn^oiuin, 9. Aug. 1549. Er be-richtet ihn über die Disputation. — Buliingers Chronik. —Absch. von Baden, Sept. 1549. — Absch. von Stanz, vomDienstag vor St. Barth.

90) Er war der Freund von acht Bürgermeistern, die einander folgten.Er rorrespondirte mit Heinrich VIII., Eduard VI. , mit JohannaGray, Elisabeth, Heinr. II., Christian III. , Friedrich und OttoHeinrich von der Pfalz, Philipp von Hessen, und Christophvon Wnrtemberg.

91) Seine Lebensbeschreibung von seinem Schwiegersöhne, Lavater ,in den llliscell. 'Viffur. II. — Simmler. — IlotUnAeri, Ilist.Lcoles. III. — Stuck ü, oralio funebris, VlisceU. LjZur.IV, 38. — kosoxraplua, p. 38. — Meyer, I, 208, 213.