Band 
Erster Theil.
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dieses gewährte das erbetene Asyl. Jetzt verließen die Lo-carner Roveredo und zogen , in den ersten Tagen des Mai,über den noch mit tiefem Schnee bedeckten Bernhardin "st.Beccaria wanderte mit ihnen. Die Reise glich einem Fest-zuge Alle schätzten sich glücklich, daß sie würdig erfundenworden, für den Namen Christi zu leiden. Am achten Tagekamen sie, hundert und sechszehn an der Zahl, in Zürich an.Obgleich in der Stadt HungerSnoth war, brachte manihnen eilig das Nöthige in das für sie bereitete Zelt.Von allen Seiten trafen Unterstützungen ein, die ersten vonFarel. Sogar die französischen Flüchtlinge in Laufanne,unter denen es so viele dürftige gab, schickten eine,ihrer Armuth abgefparte Summe "st. Die erfreutenLocarner theilten, was sie erhalten, mit den Franzosen ,den Engländern und Sicilianern, die gleich ihnen Flücht-linge waren, und vergasten auch nicht die zurückgebliebenenGlieder ihrer eigenen Kirche. Aber ihre erste Fürsorgewar, die nöthigen Mittel für den Unterhalt eines Geist-lichen bei Seite zu legen, der ihnen in ihrer Sprachepredigen könnte. Sie wandten sich an Beccaria, ihrenbewährten treuen Führer, der sie aus Misocco heimlichbesuchte und der ihr Vertrauen gestärkt hatte. Beccarianannte ihnen Occhin "st. „ Er sei euer Seelsorger, sagte er,„ich will euer Schulmeister sein." Occhin, der aus Deutsch -

dann alle» Widerstand überwältigend, Felder, Neben, Häuserfortriß, meinte man, der Zorn des Himmels breche über diein Loearno gebliebenen Evangelischen herein.

137) Nur Wenige blieben in Bünden.

138) Doch war sie nicht ohne Gefahr.

139) liliri. st prolessores Imus. Iintribus I.ocarniensibus, 17. April1555. — Der Kanton Bern schickte 2069 st., Basel nach dreiMonaten 160 st.; Schaffhansen nichts. — Diese Unterstützungenwaren bald verbraucht.

140) Nicht Vergerw, obgleich dieser sich meldete.