Band 
Erster Theil.
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die Seidenweberei und die Kunst ein, die Seide zu färben.Besozzo fabrizirte Tastet und Sammet. Eine MengeStühle lieferten wollene oder baumwollene Zeuge. Aloysund Philipp Orelli gründeten Manufakturen in Zwilchund Strumpfstrickerwaaren; Ronco, Befozzo, Castiglione und Cevio ein Haus mit den ausgedehntesten Verbindungenin Italien . Die Kenntniß von Land und Sprache leisteteden Locarnern mächtigen Vorschub. Bald traf man aufden Straßen nach der Lombardei nur ihre Maulthierean "ch. Ihre Gewerbfamkeit theilte sich auch den Zürchernmit, die nach der Reform wieder in Ruhe lebten. Dieim Frieden geschlossenen Ehen waren mit zahlreichen Kin-dern gesegnet worden, aber noch hatte der Unternehmungs-geist gefehlt, den nun die Flüchtlinge brachten. Raschwar der Aufschwung des Handels; und da es für dieerweiterten Geschäfte auch neuer Taufchmittel bedurfte,so wurden in Zeit von sieben Zähren eine Million fünf-hunderttaufend Thaler in Umlauf gesetzt. Mochte auchItalien aus Eifersucht feine Märkte schließen, die Hinder-nisse vermehren, unter tausend Verwänden die schwei-zerischen Kaufleute beunruhigen, es konnte die Früchtedes Gewerbfleißes und der Freiheit nicht hintertreiben,die man nirgends, wie in Zürich , vereinigt fand. In-dessen war die Gemeinschaft noch lange nicht vollkommen.Nur die Macht der Religion hatte so vielen Fremden dieThore öffnen können, und schon nach kurzer Zeit hemmtesie der Neid bei jedem Schritte. Die Bürger verboten

14k) Während des Streites zwischen den Gneisen und Ghibelünen, 1226.hatten Züricher den Seidenhandel an die Ufer des Comerseesgebracht. Dieser Handel kehrte nun nach Zürich zurück. Zürich .Archiv. — 8pomilum 1'ixui'inum. — Schinz, Gesch. des Zürich .Handels, 140. — Schon wurde Seide mit dem Züricher Zeichennach Lyon geschickt.