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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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an alle Eidgenossen.

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nur entfernt. In stiller Freyheit mit Wür-be zu leben, oder für dieselbe zu sterben —'mehr und anderes wollten sie nickt,' wollen wir mehr?< Derselbe Grundsatz ist unsere Politik: seine Unschuldist unser Schirm, seine Gerechtigkeit unser Stolz, sei,ne Nothwendigkeit gräbt ihn in die Gemüther.

Seit als durch eure Tugend, edle muthvolleBürger der Stadt Lucern (die ihr zu duldenverschmähetet, was viele große Völker sich gefallen las,sen müssen), der Schweizerbund, bis dahin der Schutzweniger, durch sich festen, Thäler, aus dem Gebirghervorgerufen worden, behauptet er die Rechte derMenschheit mit gleichem Glück bey sehr verschiedenent Völkerschaften. Es sind bey uns Verfassungen, wodes ärmsten Alpenhirten freye Hand und Stimme so^ viel gilt, als des Landammanns durch Würde, Reich,

- thum, Adel und Alter geehrtes Ansehen; Verfassun-

gen, wo hunderttausend hochgesinnte streitbare Männerdem väterlichen Ansehen einer Versammlung von Zwey,Hunderten fröhlich und in Ehrfurcht gehorchen; solche,wo bald ein Baron von uraltem Stamm, bald eineseinfältigen Landwirtheö verdienstvoller Sohn ausklösterlicher Stille aufgerufen wird, vor Gott und ne-ben den Fürsten an der Spitze seines Landes zu stehen;eine, wo (ohne Waffen sicher bey der angestammtenGewalt) Friedrich der Große unter Gesetzen regiert,

welche er nicht selbst gegeben.-Es sind bey uns

Gemeinden, unbekannt mit jedem andern Geschäft, alsihre Heerben zu leiten, und im Krieg für Könige, zuderen Bund sie ihre Hand aufgehoben, den Streit fürdie vaterländliche Freyheit zu lernen; Bürgerschaften,erfinderisch in Benutzung aller Fehler der auswärtigen, Handelspolitik, über ein Edier betroffener als ihre Vä -