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,2 I. Buch- ItvöyteS Capitel -
sich her große Leman'»), einst der See der Wüste").Don seinem Ufer sahen sie weit höhere Gebirge als dievon Titanen wider die Olympischen Götter gekhürm«ten*'); in, den See strömte milchweiß der Fluß Rhodandurch einen engen Paß^), aus einem langen Thal 2?)von seiner hohen Quelle her: sie ist unter dem ewigenEise des Gebirges, dessen Gipfel von dem Landvolkeoder von den Griechen ^ 5 ) Sonnensaulen genannt wor-den sind, weil die Sonne zuerst und zuletzt sie erleuchtet.Aber die Schrecken der Natur dieses Landes blieben un-erforscht, Griechen und Römer haben die Klüfte der gro.ßen Crystalle nicht gesehen: sie beschreiben diese Länderwie Gegenden, welche der Entfernung wegen vor demBlick in einander fließen"). Unweit von einander,
»s) l-eman, l-imsn, l.imen, ist ein Appellativ aus der japekiescheu Sprache.
so) ora insriumo, v. 675: Veto» wo»
Oi-oeeise voeitavil Dieses unverständlich» Wort
(sollte es mit ücht — öde, wüste, verlassen — in Ver-wandtschaft seyn?) haben wir, in Vergleichung jener baldaus ApolloniuS vorkommenden Schilderung, aus «oocoi'verdorben zu glauben gewagt.
s>) kragm., r. II., z,. 1504 und bey zi. 319;
/,>», l,. III. , v. 141.
S«) 8. Illanrico, '
»,) Fnrken ist i», Schwarzenburgischc» (am Eingang der Alpen )für „Gabel" bey dem Landvolk noch gewöhnlich.
»b) (>uc>il cle ocllramino genlici evAnowlnanz
8olls colmnna». I. e.
Der Nanie Furka (k'ourclies) mag aus dieser Etymologieoder sie aus ihm zu erklären seyn. Im übrigen bringt Mü li-ste r (in der KoSmographie) bey, das, die Furkc bey den Altenauch BicoruuS genannt wurde. Hingegen irrt er sich, wen»er diesem Berg den Namen UrselluS geben will, welcher derHöhe, wo die Reuß entspringt, eher zukommen mochte.
-s) So und bey n,«., U. dt., i.. xxxvil.,