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wohner ersetzten, was in jedem Land geraubt wurde").
Hiedurch wurden die Völker einander genähert und ver-vielfältigte sich der Genuß der Bequemlichkeiten des Le-bens: der Betrieb darnach entwickelte viele Kräfte der-jenigen Menschen, welche ihre Lebenszeit sonst in thieri-scher llmhätigkeit hinschlummerten. Von dem an lerntendie Enkel bauen, was die Dorältern gewohnt waren zurauben; Landbau gab Eigenthum; das Eigenthum ver-anlaßte Gesetze; viele große Städte erhoben sich, welche,wie Maffalia , nach guten Gesetzen ' ?) von den vornehm-sten Bürgern") verwaltet wurden; die Gemüther wur-den durch die Lehre der, Fortdauer nach dem Tode ' e)gezähmt und begeistert- Die Gallier lernten von denMassalioten Griechische Buchstaben schreiben"), weildurch den Handel Verträge nothwendig wurden: die Leh,ren und Beyspiele des Lebens behielten sie in die Her-zen geschrieben-
Der Fluß Rhodan, welcher unweit Massalia in die EntdeckungSee gieng, mag in das Land an seiner Quelle geleitet '
haben. In die Gefilde bey Lugdunum ") floß er, her-vor aus dem Gebirge Jura, welcher Name vielen Wald-
bergen gemein war' «). Don des Jura Höhen entdeckte
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") ltc mii-nliilib., welches Buch nicht von ihm ist, aber
nicht viel neuer scheint. Vergl. §/-., I.. IV.
>a) I,. IV. s>. 270, /«,<>'»»,, I. c-; ta,/. a/sL>»>. I.. II-,
o. 8.; Tat/luk, a. ,
>») I. v-, p. 301; und es war in den Sitten ;
I.. VI.
>b) , I. c., e. 19; c7,>»,», 1 'usculun-, 1 . 2 .
I.. I., c. 29; I.. VI., e. 19 ; I. c» p. 309;
s. auch Tact«. Oorm. c. 3. '
> 7 ) u^on.
'«) Jura, ist »och in Urkunden des dreyzehttten Jahr-
hunderts Nennwort (appellat.); im Jakr I 2 ZZ werden die 'tapfern Bauern in den Bergen von Oneglia rusrics 5 »-«genannt (Caffari bey 8cr. U. I. ,r. VI., -, 67 );
in 7 «„.r, ist das Wort Appellativ bis auf die-
sen Tag. Varianten s. bey ?/>»., U- U. m., c. 9.