54 1. Tuch- Viertes Capitel.
„Pferde zum Nachjagen'."*^), und gab daS Zeichen derSchlacht. ,
Derselbea Erstlich warfen die Römer ihre Spieße: diese Waffe/sieben Schuh lang/ fuhr mit großer Gewalt von der Höhein deö Feindes enge Linien durch mehr als einen Schild;an diesen brach der hölzerne Hake unweit seiner scharfenSpitze / wodurch das gekrümmte Eisen sich an den Schildfestklammerte/ so, daß der schwere Spieß herunlerhing.Marius hatte dieses in der Cimbrischen Schlacht einge«führt'4). AIs viele Helvetier.fielen^ viele sich vergeb-lich bemühten den Spieß vom Schilde loszumachen, an-dere Schild und Spieß von sich warfen, fiel das Tref-fen Cäsars, ehe die Linien ersetzt waren, die Schwertein der Hand , in die gebrochene Ordnung herab. Die Hel-velier konnten weder ihn überflügeln, da er den Hügelgänzlich besetzt, noch sein erstes Treffen umgeben, da dieandern von oben her alles beobachten und herabstürzenkonnten: daher suchten sie eine vorkheilhaftere Stellungdem Feind aber die seine zu nehmen. Sie zogen sichzurück an einen Berg, von dieser Wahlstakt tausendSchritte. Cäsar folgte mit aller Macht. Die Tulingerund Bojen, welche, funfzehnlausend Mann stark, denHelvetischen Zug bedeckten, fielen ihm in die entblößteSeite*'): auch wurde er vom Berge herab durch dieHelvetier angefallen. Dem wulhvollen Stoß dieser Men-ge, welche kein Vaterland hatte, als diese Wahlstakt, aufder sie, vor den Augen der Ihrigen, für alles, was Men-schen lieb ist, und für den alten Nnhm des Namens derHelvetier mit äußerstem Heldenmuth stritt, einem solchenFeind stellte Cäsar die beyden vordern Treffen entgegen;dem hintersten gebot er, durch eine schnelle Wendungwider die Bojer Fronte zu machen. Lang und hart war
") Plutorch.
-a) Eben ders., Illsria.rt) o,. c«,ji< den Rücke».