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der Kampf: die Helvetier in dieser äußersten Gefahr blle-den ihrer Vorältern würdig; den ganzen Tag hat keinRömer von einem aus ihnen den Rücken gesehen. Auf ' . 'der andern Seite stritt Julius Cäsar mit jenem Gemüth,welchem die Eroberung des Römischen Reichs nicht zu <
groß war, und mit jenem Blick, der ihn in keiner Noth >
über den Entschluß ungewiß ließ, als an dem erstenTag, der ihn den großen Feldherren an die Sejte setzen ,
sollte. Seine beyden Treffen waren in einander gerückt;auch sonst hatte seit Marius durch die Verwandlung derCenturien in Cohorten tu? Legion eine nacht rückli«chere Ordonanz: die Soldaten wurden durch den Wider-stand, am allermeisten durch das Beyspiel ihres Cäsarsund durch ihre Liebe zu ihm begeistert. Spät am Abendwichen die Helvetier nach großem Verlust in gulcr Ord« '
nung theils auf den Berg, theils, zum Schutz der Ihri-gen , in die Wagenburg * ?).
Cäsar wollte den Sieg nicht unvollendet lassen, son. F-lgen.dern führte einen Theil seines Heers wider die Wagen-bürg; er erwartete, daß nach Gefangennehmung der -Weiber und Kinder das Helvetische Heer sich ergebenwürde; und wegen der verwirrenden Menge schien derFeind hier schwach. Das Helvetische Volk, ohne Unter,schied Geschlechts und Alters, würdig der Väler und Gat-ten, welche auf dem Schlachtfelde umgekommen, strittbis mitten in der Nacht von der Wagenburg herab, undschoß durch dieselbe hinaus; die meisten sind hier geblie- ^bern denn als nach langem Kampf die Römische Macht
Zwey MnigiiU machten jene, drey diese; also waren durch^die Ordviiaiiz der Cohorten weniger Awischcnraume m denLinien.
*?) Diesen Krieg beschreibt am beste» Cäsar selbst, äe 6. o.,I.- I., c. t bis 2S z L, I'j'it. VUI-, ist nicht ganz richtig;
i.. v»i., vermengt Begebenheiten; xxxviu.,ist auch nicht genau.
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