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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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36
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3« I. Buch. Viertes Capitel.

hereinbrach, verdroß die meisten Greise, Weiber undKinder, den letzten Tag der Freyheit und ihres Ruhmszu überleben- Ein Sohn des Drgetorix und seine Schwe-ster wurden gefangen. Viele tausend Mütter und unmün-dige Kinder, welchen das Unglück übermenschliche Kraftgab, eilten auf den Berg zu dem Heer. Da denn allemit großem Wehklagen aufgebrochen, und die ganze Nachthindurch und vier Tage und Nächte in größter Angst undBestürzung durch viele Gallische Landschaften bis zu denkingonen") gezogen. Die Römer heilten dfe Verwun-deten und begruben die Todten; am dritten Tag brachCäsar auf: den Lingonen ließ er sagen, wenn siedieHel«vetier aufnähmen, so sey er ihr Feind Die Helve,tier, welche ein einziger Tag um die Blüthe ihrer.Krie-ger, um all ihr Gut, ihre Weiber und Kinder und umalles Ansehen gebracht, und welche, nach einem langenZug in Betrübniß, Angst und Furcht, ohne Brot waren,schickten ihre Vornehmsten an den Ueberwinder- Er be-gegnete ihnen an der Spitze des Heers; die Gesandtenfielen zur Erde, und baten weinend um Friedeund Mitleiden. Cäsar sprach, die Helvekier sollen seineAnkunft erwarten. AIs er zu ihnen kam, befahl er, dieentlaufenen Knechte, ihre Geisel und alle Waffen zu lie-fern. Sie erschrocken sehr; was ist ein Volk ohne Waf-fen ! Bey anbrechender Nacht entflohen sechstausend Men-schen aus dem Gau der Verbignier nach dem Rheinstromhin: die Gallischen Völker brachten sie zurück; Cäsar drohete: hierauf wurden die Verbigener niedergemacht;er konnte nicht leiden, daß er betrogen würde. Da er-füllten alle Helvekier, Tulmgen und Lakrobigen hun-dert und zehntausend an Zahl^'), seine Forderun-

2 L) Um I.snxres in 6dnmiigFno. Auf der Pcutlligcrischen ClMteist ein Weg über Langees nachHclvcticn; siehe Chevalier,

Neu. sur I'vÜAN^.

2 y) Don der Schlacht bey der Wagenburg, Plutarch , 6acs.

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Die Bojcr müssen dieser Zahl beygefügt werden, weitste die