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so daß die geringe Zahl der Auslander verwundet undermüdet wurde. Um den Mittag wurde der Graben desLagers aufgefüllt, der Wall zerhauen, alles gerüstet umdenselben zu ersteigen- Ais Publius Scftius BaculuS,welcher fühlte, was er seinem Alter und Primipilat, undwas er der Ehre seiner Narben schuldig sey,'als er undDylusenus, ein Milicärtribun, den Fortgang der Feindesahen, erinnerten sie den Feldherrn, anzuordnen/ wasRömern in solcher Noth geziemte. Hievon wurden dieSoldaten sogleich unterrichtet; hierauf gaben sie der nö-thigen Rast Augenblicke. Plötzlich, aus allen Thoren,die Cohorten mit der Wuth verzweifelnder Kriegsinünncrdes allertapfcrsten Volks. Ehe die erstaunten Deragerden Zweck des Feindes begriffe», waren viele Römer im >
Besitz der hohen Gegenden; andere stritten von vorn mitRömischem Heldeumuth, so daß der Landleute zehntausenderschlagen, die Höhen befreyt und besetzt, und allen Bar-baren bewiesen wurde, daß die Stärke eines Heers nichtauf der Zahl der Krieger, sondern auf ihrem Werthe be-ruhet- Gaiba verbrannte hierauf den Flecken Dktodurns;den Winter brachte er bey den Allobrogen zu. Die Rö-wer behaupteten sich in dem Paß , aber den Öktodurenscrn ' 'gaben sie die Rechte, welche Latium durch alte Verwandt-schaft und große Kriege kaum erworben '^). Völker instarken Lagen, wenn sie sie mulhvoll verfechten, (diesesWüssen wir nicht vergessen) ehret, auch der Sieger.
Von dem Furka bis an die Quelle des Rheins in M?/den, Berge Adula ' ?) wohnten die Lcponticr ' 8), cine^h,st^
tv) >. c.; 8sviri (so muß Ina» doch lesen) vallis I'pvch-
nuo kommen bald nach diesem (Aufschrift bey , ,,
tVium. -ur I« üuii-iv, l. I», j>. 2L6), und im dritten Jahr- »
hundert b'yl»n> LIautlii Vallonsixm OeruNur-Liiviiiin (Auf-schrift eben das. p- >ar) vor.'
'?) Su-ado, I.. IV. j>. roq; s. auch was er u- lya übcrdicNait-tuatcr des Adnia sagt. Unrichtig meinte 2--,, l-. xxxix. dieRhcinqnclle sey uni etwas außer dem Manschen Lande,rv) Schon die Wibercr waren Lcpontier; i- c. In vaU«
L.l,-«,/'.- ist ihr Name übrig.